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Donnerstag, 7. Oktober 2010

Die Absage oder Its hard to be a successful model…

Mir hat keiner gesagt, dass das Leben nicht einfach wird, dass das mal klargestellt wird. Das musste ich selbst herausfinden! Ja und wieder einmal bekam ich das auch zu spüren. Alles begann so schön damit, dass mich ein Modelscout ansprach. Wirklich mich! Zuerst mit einer gewissen Skepsis aber riesen Begeisterung stimmte ich zu mich zu bewerben… Ja gesagt und getan, wollten die mich schnell auch persönlich kennen lernen. Also nimmt man den langen Weg auf sich um sich vorzustellen. Der Tag an sich war dann der absolute Horrer. Früh aufgestanden und fünf Stunden unterwegs nur um dann in Köln im Stau zu landen. Eine fast gar unerträgliche Hitze und dämliche Jogger, die anscheinend die einzige Straße zu der Agentur versperrten. Endlich angekommen und zwar schon zu spät, kam ich auch nach kurzem Warten schon an die Reihe und hatte erst einmal das Glück auszusehen wie gerädert. Und dann lief, wie sollte es auch anders sein in meinem Falle, wieder einmal alles schief. Zumindest hatte ich das Gefühl, was sich ja auch bewahrheitet hatte. Angefangen davon, dass ich tierisch nervös war und dermaßen gespannt, dachte ich mir während des Shootings und des Vorstellungsgespräches, die Sache wär eigentlich gut gelaufen, ja nur eben zwischen denken es wäre so und dem dann auch tatsächlichen sein, liegen wie in meinem Fall Welten. Also wieder fünf Stunden oder gar noch länger wieder heimgefahren, war ich die ganze Woche noch schlimmer aufgelegt als zuvor. Nicht nur nervös wegen der befürchteten Absage, nein auch in dem Glauben ich könnte es doch noch schaffen, trotz dem schlechten Gefühl, durchlebte ich ein Wechselbad der Gefühle, das wohl eher einem Ozean glich. Nervös und unausstehlich kombiniert und abgewechselt von Stimmung, die an den Konsum von Drogen erinnert. Und dann Heute, der Tag, der ab heute mein persönlicher Äquivalent zum schwarzen Freitag 1929 ist. Die Absage… und der Zusammenbruch… oder eben nicht? Keine Ahnung mein erster Impuls war mich bei einer Agentur zu bewerben, die ich schon seid geraumer Zeit im Auge hatte, mich aber nicht getraut hatte. Nachdem ich eine Weile durch Kontakte etwas in der Richtung gemacht hatte, verwarf ich das schnell wieder, weil ich selbst nicht von mir überzeugt war. Doch nun die Anfrage eines Modelscouts einer internationalen Agentur und das Selbstbewusstsein war da, und zwar in bisher ungekanntem Maße. Doch nun eine Absage? Ich hatte eh am Anfang mit dem Gedanken gespielt abzusagen, weil ich Angst hatte und skeptisch war? Oder doch weil ich mich für ungeeignet hielt? Wie auch immer, dann aber als ich das schlechte Gefühl nach Hause trug, da war mir klar ich will es und ich wollte es auch schon immer. Also los dachte ich mir dann heute Mittag und beschloss, dass ich mich weiter bewerben will! Also geht es weiter!?

Donnerstag, 16. September 2010

Herbst

Wenn man merkt, dass es immer kühler draußen wird und man nun eine Decke mehr im Bett benötigt, oder wenn man den Kaschmirpulli vom letzten Winter trägt, weil einem einfach gefühlmäßig danach ist, ja dann ist es Herbst. Das erste Blatt fällt einem entgegen und es erfüllt einen eine melancholische Stimmung. Man mag es nicht glauben aber der Herbst symbolisiert mehr als nur das Ende des Sommer. Es ist vielmehr der Zeitpunkt, an dem wir beginnen über das Ende nachzudenken. Während sich die Blätter gold zu färben beginnen, fragen wir uns ob nicht gerade das, die goldenen Zeit ist und das wenn sie in Kürze enden sollte, auch etwas bei uns enden wird. Wir fragen uns ob wir das Glück, das wir haben, eigentlich verdient haben. Oder wir fragen uns, ob es unser Glück da draußen überhaupt gibt? Wir fragen uns, was kommt danach? Was wird wohl sein? Ja wenn etwas endet, fragen wir uns so oft ob das was, wir haben wohl auch schnell enden könnte? Dabei vergessen wir jedoch die Tatsache, das ein Ende nicht immer schlimm sein muss. Wie auch der Herbst noch schöne Tage haben kann, während die Sonne die Blätter in goldenes Licht taucht, hat auch ein Ende etwas gutes. Es kann von dem befreien, was schwer auf uns lastet, es kann retten, wovor wir Angst haben aber es kann einen leider auch für immer von dem lösen, was uns leib und teuer ist. Ein Ende hat seine guten und seine schlechten Seiten. Und auch wenn wir dem Ende nicht immer gut entgegen sehen, weil es natürlich heißt sich von etwas zu trennen, so bedeutet es auch, dass nun etwas neues beginnen kann. Und so wie die Partner voneinander lassen, wie die Blätter es vom Baume tun, so bekommt der Mensch spätestens im Frühjahr eine neue Chance. Der Sommer mag vorbei sein, doch eins lernen wir daraus, aus dem Dunkeln und der Kälte in der Nacht, steigt die Sonne immer wieder mit Kraft heraus und genau so sollten wir es auch tun.   

Mittwoch, 1. September 2010

Die Dritte im Bunde

Gestern war mal wieder einer der Abende, an denen hätte es Tote gegeben, wenn nur etwas mehr Alkohol bei einer Person im Spiel gewesen wäre. Begonnen hatte der Abend mit vier Freunden, zwei davon sind ein Pärchen, und einer alten Geliebten. Jede Frau kennt die Situation, wenn die Ex des Freundes mit im Raum ist. Muss ja nicht schlimm sein oder gar so enden, nur wenn diese mit allen Mitteln versucht altes wieder zurück zu gewinnen, könnte es unter Umständen knallen. Und dann aber gewaltig. Doch das sollte an dem Abend nicht das eigentlich Problem sein, zumindest noch nicht gleich. Also verließ der Abend harmonisch. Drink um Drink kam und kam, nur die männliche Hälfte des Pärchens durfte an diesem Abend nicht, da er und heimbringen musste. Seine Ex aber trank und nach einer halben Stunde schon hatte sie so einen im Tee, das sie sich nur noch irgendwo an Leute anklammerte. Irgendwann wurde auch ich von meiner Freundin eingeweiht, wer sie seine ex war. Ich verkniff mir also nicht, dass was mir im ersten Moment so durch den Kopf schoss und schlug einen bösen Kommentar nach dem anderem heraus. Meine Freundin, war davon sehr amüsiert und schloss sich dem gleich an, ihr Freund jedoch war von der Art wie wir über seine Ex-Freundin sprachen nicht sonderlich begeistern und warf mir und seiner Freundin böse Blicke zu. Und an diesem Punkt bemerkte ich, dass diese Beziehung noch eine weitere Person beinhaltet. Und zwar ohne dass meine Freundin es wusste. Seine Ex scheint ihm immer noch wichtig zu sein. Geschockt beobachtete ich den weiteren Verlauf des Abend. Ich kannte die Geschichte gut, fast sogar zu gut. Und deshalb war ich auch so beunruhigt, da ich wusste, dass er schon einmal schwach geworden war, als er schon mit meiner Freundin zusammen war. Der Abend konnte nicht mehr skurriler werden, zumindest hatte ich das gedacht, doch dann folgte die ex mit einem Oscar reifen Auftritt. Ich hätte nie gedacht, dass ein Mensch es wirklich den ganzen Abend durchhalten kann nett zur neuen Freundin des Ex-Freundes zu sein, vor allem wenn sie sie hasst wie Katzen das Wasser. Und so bekam meine Freundin einen Drink nach dem anderen von ihrer Rivalin, die sich immer noch mehr anbiederte. Auf die ex ihres Freundes angesprochen, antwortete sie nur, dass sie keine Angst deswegen habe, ihr Gesicht verriet allerdings etwas anderes. Und meine Intuition tat das auch. Kann es möglich sein, das wir so etwas einfach nicht sehen? Oder gar nicht sehen wollen? Und wie können wir mit jemandem zusammen sein, wenn er in Wahrheit jemanden anderes liebt? Oder ist es möglich zwei Menschen gleichzeitig zu lieben? Sie liebt ihn. Er liebt sie und sie, sie liebt sie aber nicht! Und beide lieben sie ihn? 

Dienstag, 31. August 2010

Sweetest Goodbye

Trennungen sind nicht schön, das sind sie nie. Und wenn man erst einmal erkannt hat, dass eine Trennung besser ist, sollte man dies auch auf jeden Fall durchziehen. Nicht der anderen wegen, sondern im eigenen Interesse. Manche Beziehungen sind nun mal nicht für die Ewigkeit gedacht. Und wenn man merkt man ist in einer solchen, sei es wegen Lügen oder einfach weil es nie gepasst hat, sollte man auf jeden Fall rechtzeitig die Reißleine ziehen. Erst einmal gezogen beginnt die eigentliche Talfahrt erst. Es ist dann wie im Tango, ein auf und ab. Man denkt darüber nach, ob man ihm oder ihr verzeihen soll, oder nicht. Aber nun da sie den Irren endlich in die Wüste geschickt hat, sollte sie sich nicht, nach nur einer halben Woche, schon wieder ein Kamel besorgen und ausreiten ihn zu suchen! Und dabei geht es mir nicht um meine Meinung, nein sondern um das Glück meiner besten Freundin. Wir redeten also über die momentane Lage und dass sie auf keinen Fall wieder schwach werden dürfe. N. meinte nur, dass sie jetzt definitiv nicht mehr zu ihm zurück gehen wird, aber was die Zeit im Bezug auf ihn noch bringen mag wisse sie selber nicht. Und das machte mich stutzig. Früher glaubte ich ehrlich gesagt auch nicht daran, dass sie Menschen ändern können und irgendwie tun sie es auch nicht. Ich hatte mich zwar geändert, aber irgendwie war ich immer der Selbe geblieben. Warum sollte sich also gerade der Perverse in einen zahmen Normalen verwandeln? Und noch wichtiger wollte sie das überhaupt. Schließlich gab sie ihm unzählige Chancen und bleib bei ihm obwohl sie wusste, was für ein Mensch er in Wahrheit ist. Mag sein, dass die Zeit einiges veränderte aber ihn doch nicht. Ich bin zwar auch der Meinung was die Zeit und das Schicksal, oder das woran man sonst glauben mag, bringt ist nicht abzusehen, aber das scheint mir wirklich ausgeschlossen. Dabei ist eins jedoch klar, egal was sie für ihn in dem Moment ist, ob es für ihn nur eine weitere Freundin ist, man weiß es ja nie, für sie war es die wahre Liebe. Daran jedoch sieht man, wie sehr wir uns zurück nehmen für unsere Liebe. Wir nehmen auch Dinge hin, die man nicht hinnehmen sollte. Aber heißt das, dass wir das Geschehene manchmal nur nicht wahr haben wollen? Sind wir über die Fähigkeit, Richtig von Falsch zu unterscheiden hinaus gewachsen und tun uns deshalb solche Killerbeziehungen an? Und warum trennen wir uns dann, denken aber im selben Moment wieder daran zurück zu gehen? Sind wir Masochisten oder einfach nur dumm? Mir ging es genau so, als ich erfahren hatte, dass meine Freundin mich betrogen und belogen hatte und ich mich getrennt habe. Genau an dem Moment als ich beschloss: “Es ist aus!”, wurde ich gleichzeitig wieder schwach. Sollte N. das also auch passieren? Oder gibt es einen Weg das zu verhindern? Oder ist es im Endeffekt gar nicht so schlimm wieder zurück zu rudern? Nein, ich glaube in solchen Dingen verhält es sich wie mit aufgewärmten Essen, lieber frisch als fünf mal aufgewärmt. Und genau das sollte wir uns auch zu Herzen nehmen, bevor das darunter zu leiden hat. Nur “Es ist aus!” zu sagen und es auch zu meinen ist leichter gesagt als getan!  

Sonntag, 29. August 2010

Ein weiterer Prinz?

Mit vierzig werden Männer anscheinend endlich einsichtig, so oder so ähnlich heißt ein altes Sprichwort aus der Gegend aus der ich ursprünglich stamme. Nur scheint dieses Sprichwort allem Urteil es sei wahr, zu trotzen. Männer suchen Frauen und Frauen suchen Männer. Das wird denk ich mal in diesem Leben nicht mehr aufhören…. Hat man endlich mal so wie B. einen gefunden, sollte man in halten!? Leichter gesagt als getan. Und weshalb? Doch nur deshalb, weil wir alle eine bestimmte Vorstellung von Beziehungen haben. Jeder von uns hat sie und nur darum sucht man doch auch so verzweifelt. Und verzweifelt ist genau das richtige Wort. Alles begann bei B. mit der Suche nach DEM RICHTIGEN. Sie ist geschieden und hat einen Sohn, da ist es doch wohl klar, dass sie nicht mehr ewig suchen will. Und als sie ihren vermeintlichen Prinzen dann endlich gefunden hat, ist sie natürlich überglücklich. Wer wäre das denn nicht? Aber wie jedes Märchen gibt es irgendetwas, dass das große Happy End stört. Nur, dass es diesmal nicht eine böse Königin ist, sondern die Prinzessin selbst. B. kam also heute zu uns nach Hause und schien so dermaßen aus dem Gleichgewicht geworfen, dass es erst einmal fast eine halbe Stunde gedauert hatte sie wieder zu beruhigen. Dann erzählte sie. Ihr Prinz, zwei mal geschieden, eine Kind und zweifacher Großvater. Allerdings wohlhabend, aber und jetzt kommt’s, seid vier Jahren enthaltsam. Ja ein Leben ohne Sex! Und daran hapert es auch. Ich denke ein Partner kann noch so toll sein, aber wenn im Bett so gar nichts läuft, oder immer nur der eine sagt, wann es passieren soll, egal ob er oder sie das ist, kann das dann funktionieren? Ich meine wie viele Beziehungen sind schon an so etwas zerbrochen? Aber das eigentliche Problem in Beziehungen dieser Art und in vor allem in diesem Fall, sind Kompromisse. Ich meine ich muss es ja wissen, schließlich bin ich ein Mensch, der so gut wie immer mit dem Kopf durch die Wand will. Aber ohne Kompromisse geht es eben einfach nicht, sonst wird man nie glücklich. Also riet ich ihr noch einmal mit ihm zu reden und das ganze langsam angehen zu lassen. Vor allem sollten sie darüber reden was sie von der Beziehung erwarten. Eins ist sogar mir als Mann klar, eine Frau will jemanden auf den sie sich verlassen kann und nicht einen der ihr zeigt wo die Küche ist. Ansonsten wird das nichts. Das 19. Jahrhundert ist jetzt endgültig vorbei und das gilt für alle! Aber im Endeffekt halte ich das Ganze nicht für wirklich zukunftsträchtig. Schließlich muss es ja passen, oder etwa nicht? Und Gefühle müssen groß sein, um etwas so zerbrechliches wie eine Beziehung zusammen halten zu können. Wenn sie das nicht sind, kann es dann eine Zukunft geben?   

Samstag, 28. August 2010

Selbstzweifel

Immer dann, wenn ich denke ich schaffe alles, was ich immer erreichen wollte, sind sie da und treffen dich mit voller Wucht, da hin wo es richtig wehtut. Immer wenn ich denke, es ist alles gut so scheine ich in eine Art Koma zu fallen. Wir alle haben große Träume und wollen sie auch erfüllen. Es gibt da ja auch das Sprichwort: "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!" Und eigentlich ist das ja auch sinnvoller, als seinem Ziel immer nur hinterher zu hechten, aber der Mensch ist nicht so einfach gestrickt, als dass es für ihn so einfach wäre alles stehen und liegen zu lassen, nur um seine Ziele zu erfüllen. Und da wären auch noch so alltägliche Dinge wie das Abitur oder andere Anforderungen die man erfüllen muss um manche träume erfüllen zu können. Und genau das lässt uns zweifeln. An uns, an dem was wir können, an dem was wir wollen und an dem was wir von anderen verlangen. Und so fragte auch ich mich diesen Abend kann ich das? Kann ich es aus eigener Kraft schaffen, Designer zu werden. Ich weiß ich liebe diese Arbeit und ich liebe die Mode, aber bin ich gut genug? Dabei fiel mir aber da eigentliche Problem erst auf. Ich stellte mir an diesem Abend die Frage, warum ich es denn nicht schaffen sollte? Aus welchem verdammten Grund, sollte ich es denn nicht schaffen können? Es gibt so viele Menschen, die kein Abitur haben und es geschafft haben. Menschen die mal mehr und mal weniger Geld hatten als sie anfingen und heute alles und damit wirklich alles erreicht haben. Warum also die ewigen Zweifel? Bin ich einfach nicht fähig mir selbst zu vertrauen? Gibt es überhaupt einen Menschen der das kann? Wie auch immer, mir scheinen nur immer wieder Ausreden einzufallen, warum ich es unmöglich zu etwas bringen kann. Es ist irgendwie immer meine Art anderen das Gefühl zu geben sie können alles erreichen, wenn sie das nur wollen, nur mir selbst kann ich das nicht nahe bringen. Mich plagten diese Gedanken schon seid frühster Kindheit und anscheinend werden sie auch schlimmer, je älter ich werde. Als ich schließlich am Ende des Abends auf dem Nachhause Weg aus dem Fensters des Wagens sah, wurde mir endlich klar, ich muss mich nicht klein machen, nur mehr arbeiten. Mich mehr anstrengen und beweisen. Von nichts kommt nichts und schließlich hatte ich in meinem kurzen Leben so auch so schon viel erreicht, warum nicht noch mehr? Mir war endlich klar auf mich wartet mehr im Leben, als ein Haus auf dem Land mit Garten und Gänsen. Auf mich wartet New York und die ganze restliche Welt! Doch eines blieb an diesem Abend. Trotz aller Argumente, wenn auch nur ein kleiner Funken. Selbstzweifel haben nun mal die dumme Angewohnheit nicht so schnell zu verschwinden. Aber ich hatte sie zu groß werden lassen, größer als mich selbst. Und daran arbeite ich noch...

Freitag, 27. August 2010

Ein schreckliches Ende?

Wir alle sind auf der Suche nach dem, was uns endlich glücklich macht. Dabei ist eigentlich egal ob er oder sie ein Ire, Schotte, Amerikaner oder Deutscher ist. Sobald der oder die vermeintlich richtige Person sich aber als Irrer oder Irre herausstellt, ist es ganz schnell vorbei. Ich verurteile ja niemanden im Vorraus, aber manchmal ahnt man als bester Freund, wenn das Glück der Freundin nicht wirklich Glück ist, sondern eher eine Fahrt in die Tiefe. Wenn es dann vorbei ist, kann man gut große Reden schwingen, am Ende jedoch nützt es gar nichts. Ich ahnte es von Anfang an, dass er ihr immer wieder weh tun wird, aber was sollte tun? Als Freund nur das Richtige, sie in allem unterstützen. Denn das tun wahre Freunde! Es ist einfach nicht meine Art mich unnötig in die Beziehungen anderer einzumischen, zumal ich das bei mir auch nicht will. Aber als er ihr dann verbieten wollte sich mit uns zu treffen platzte mir dezent der Kragen. Ich geigte ihrem Freund also einmal richtig die Meinung und damit war die Sache für mich erledigt. Da Freunde aber immer zusammen halten und alles von einander wissen, ahnte auch er, dass er wohl oder übel an uns vorbei muss, wenn er sie wirklich liebt. Nicht sehr angestrengt versuchte also ihr Irrer uns von ihm zu überzeugen. Und mehr schlecht als recht, akzeptierten wir seine Anwesenheit in unserer Runde. Nun aber wie immer im Leben hält Glück nie lange. Auch dann nicht, wenn es im Grunde keines ist. Das ganze sollte nun Schicksal oder nicht mit einem großen Knall enden. Ehrlich, langsam glaube ich wir Menschen sind entweder nicht fähig glücklich zu sein, oder einfach nur zu dämlich, die wahre Liebe zu finden, mir erging es ja im Grunde nicht anders. Aber wie das Leben einem manchmal so spielt, verwandelte sich ihr "Prinz" in einen perversen "Narr". Die Aussicht auf ihr baldiges Happy End platze dann letzten Endes mit dem endgültigen Zustand der Klarheit, die man nur dann hat, wenn man erkennt endlich erwachsen geworden zu sein. Was als Mädchen und Jungen auf der Suche begann, endete mit der Erkenntnis, dass noch viel mehr neues und besseres folgen sollte, jetzt da man selbst erst begonnen hat zu leben. Und ein altes Sprichwort sagt auch "Lieber eine Ende mit Schrecken, als eine Ende ohne Schrecken." Und genau dies wurde ihr in jener Nacht klar, als sie diesen Schrecken beendet hatte.

Sonntag, 22. August 2010

Umblättern, ein neues Kapitel?

 

Ich frage mich oft im Leben, wann ein Kapitel beendet ist und das Neue beginnt? Viele meinen, dass eines endet wenn man sich mit etwas neuem konfrontiert fühlt. Aber ich bin der Meinung es endet erst dann, wenn wir uns damit abgefunden haben, dass es endet oder besser bereits geendet hat. Das schlimme ist nur, dass wir das nicht immer können oder wollen. Nehmen wir den Tod eines Menschen oder seine Krankheit. Wir kennen das Ende in so einem Fall und wissen, dass ein neues Kapitel folgen wird. Warum fällt uns dann das Umblättern so schwer, wo wir doch wissen, dass unsere Geschichte noch nicht zu Ende ist? Und das wir weitermachen MÜSSEN! Aber, ist es in der Liebe nicht oft dasselbe? Wir wissen es ist zwecklos, und was folgt dann? Wir klammern! Und ich weiß es. Ich meine ich habe mich schon vor einer halben Ewigkeit von ihr getrennt und wie bei Carrie mit Big falle ich jedes Mal aus allen Wolken, wenn ich sie nur sehe. Und dann auch noch mit neuem Partner, wie frustrierend! Ich weiß, das Buch ist noch nicht fertig geschrieben. Dafür fehlte noch der langersehnte Bus, der mich zuvor überfahren und getötet hat. Aber trotz alledem kann ich irgendwie nicht los lassen und weiter blättern. Nicht mal dann, wenn es um mein Leben ginge! Aber warum nur? Kann doch nicht so schwer sein, sie konnte es ja schließlich auch und das schon eine ganze Weile. Ich auch, so dachte ich zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich erkannte sie hat jemanden neues und ich nicht! Aber mal ehrlich, es muss doch möglich sein ohne Schmerz die alten Seiten seines Buches wieder zu lesen, oder in meinem Fall einer ganzen Bücherei mit zigtausenden Büchern. Oder sind wir generell unfähig mit alten Geschichten umzugehen? Kann es sein, dass wir absichtlich klammern, nur um nicht die Geschichte fortzuschreiben und so eine Vergangenheit zu schaffen? Wenn ja, verwirrender geht es doch wirklich nicht mehr. Ist es deshalb, weil die Vergangenheit eben nicht immer so ist, wie wir sie gerne hätten und sie deshalb auch mit großer Sorgfalt verdrängen? Aber wie soll es weitergehen? Denn wie zum Henker wollen wir ein Happy End, wenn wir die Geschichte nicht weiterlesen? Am Schluss wartet sonst nur eben der und wir haben sie vertan die Chance die Geschichte zu schreiben und eines Tages zu lesen. Also loslassen und umblättern, ein neues Kapitel!?

Donnerstag, 19. August 2010

Everytime…

 

…ist es als wäre alles vorbei. So oft hören wir im Leben Dinge die wir nicht hören wollen. Oder wollen etwas haben was wir nicht haben können oder besitzen dürfen. Und immer ist es das selbe Spiel, was wir nicht haben können, ist das was wir uns tief in unserem Herzen für uns alleine wünschen. Die Rede ist nicht von materiellen Dingen, nein es sind vielmehr Dinge wie die Gesundheit des Großvaters oder eine innige Beziehung und Kinder, eine schöne Zukunft. Kurzum es ist Glück, dass wir uns wünschen. Es ist der hoffentlich anhaltende Zustand der Ruhe und des Wohlbefindens. Doch immer sind es die Momente schwerer Krankheit oder Depression, die diesen Zustand stören. Dabei sind Geheimnisse die schlimmsten Zerstörer des Glücks. Jeder von uns hat sie, meist mehr als genüg. Wir bewahren sie wie einen Schatz, dabei haben sie die Angewohnheit alles vernichten zu können. Doch warum behalten wir sie dann für uns, wenn wir wissen sie zerstören alles? Warum horten wir sie wie ein Schatz? Am Ende verletzten sie meist auch uns selbst. In den Situationen, in denen wir Geheimnisse haben, geben wir den Labels den Vorzug. Es sind meist Dinge wie Prestige oder die Angst ausgeschlossen zu werden. Wir wollen niemanden verletzten oder unseren Ruf nicht zerstören. Natürlich sind nicht alle diese Labels schlecht, nein schließlich verheimlichen wir oft anderen etwas um sie zu schützen. Aber am Ende ist es immer der falsche Weg. Das habe ich auch schon zu oft erfahren müssen. Aber was ist mit den Geheimnissen, die wir nur haben, weil wir uns selbst die Wahrheit nicht eingestehen können? Verletzen wir andere damit auch? Und gibt es Glück eigentlich. Ich meine ich suche so lange schon nach meinem Glück. Doch es scheint für mich wäre nur Pech vorher bestimmt! Mir scheint das langsam immer zweckloser, je mehr man zu suchen beginnt! Beim besten Willen, ich glaube nicht mehr wirklich an eine Happy End für mich…. 

Samstag, 14. August 2010

Die Lektion mit den Labels

 

Dieser Abend begann wie immer mit der Planung eines Ereignisses, dass wie bei mir nicht unüblich ins Wasser fiel, aufgrund der Umentscheidung von mir oder meinen Freunden. Doch ungewöhnlich war, dass ich an diesem Abend etwas lernen sollte, etwas sehr wichtiges. An diesem Abend war geplant auf das örtliche Fest zu gehen, und das schon sehr lange, doch meine Freunde ließen mich einfach hängen. Ich bin eigentlich nicht eifersüchtig, aber wenn meine Freunde wissen, dass auch gerne dabei gewesen wäre, dann ist das nicht nett. Vor allem wenn sie nicht einmal zum Fest gehen, sondern nur bei jemandem feiern, der nicht einmal fünf Minuten von meinem Zuhause entfernt wohnt! Ich war sauer, wirklich stink sauer! Ich hasse so etwas. Nun was soll ich jetzt machen, dachte ich mir so als ich um fast halb elf immernoch zu Hause saß. Also entschied ich mich einfach alleine zu gehen, schließlich bin ich ja alt genug um nicht auch alleine sein zu können. Das Erste, was ich auf dem Fest machen musste, um nicht völlig verrückt zu werden, war mir einen Drink zu bestellen. Und während ich da so alleine auf der klatschnassen Bank saß und mich bemitleidete, und versuchte mich zu betrinken wohl bemerkt, wurde das Ganze noch bemitleidenswerter als mich laufend Menschen, ob mir bekannt oder nicht, ansprachen und nach dem Grund meines Alleinseins fragten. Nach dem zweiten Drink hatte ich die Nase voll davon, mich über das Label der Freundschaft zu echauffieren und ich beschloss wieder zu gehen. Langsam nach Hause gehend, wurde mich die Lektion die ich wohl zu lernen hatte immer klarer. Es war die nicht anderes als die Wahrheit. Den ganzen Abend hatte ich überlegt wie ich die Sache regeln sollte. Ob über der alten Weg wohl was zu bewirken war? Über Intrigen? Nein mir wurde bewusst, dass ich mich geändert hatte und dass das nicht der richtige Weg sein konnte. War ich etwa über mich hinaus gereift? War es etwa der Alkohol oder einfach die Tatsache, dass ich wirklich etwas begriffen hatte? Noch nie hatte ich mich so erwachsen gefühlt. Und das nicht weil ich achzehn war oder Alkohol kaufen konnte, nein es war weil ich begriffen hatte das man sich nicht selbst bemitleiden muss oder sich betrauert, weil man sich getäuscht hat. Nein es war die Erkenntnis, das ich wirklich über mich hinaus gereift bin. Ich wusste endlich, was zu tun war, Die Sache ansprechen und ruhig und friedlich zu beenden. Was die Anderen dann zu tun gedenken ist dann egal, denn damit ist es dann auch vorbei. Und das war es, was ich so deutlich sah. Ich sah das etwas zu Ende ging und es fühlte sich richtig an. -  Ich wusste etwas würde nie wieder dasselbe sein. Was an der Sache es auch imer war. Und egal was darraus werden sollte, dass es nicht mehr das Alte war, machte mir nun nichts mehr. Es war vorbei. Und ich war irgendwie auch froh darüber. Da wurde mir schließlich klar das ich endlich erwachsen geworden war.

Mittwoch, 11. August 2010

Der Teufel trägt nun ZARA statt PRADA

Die Menschen die mich kennen, wissen was für eine Markenfetischist ich doch sein kann, aber seid ich ZARA für mich entdeckte bin ich der Meinung, dass Mann und Frau auch in Kleidung eines weniger teuren Labels gut aussehen kann. Was nicht heißen soll, dass ich die Prada Tasche nie wieder aus dem Schrank holen werde, geschweige denn meine schönen Prada Schuhe oder der große Weekender, nein es bedeutet nur das ich einen Tipp an mich und die anderen modischen Menschen gebe! Und zwar den, dass man auch mit ZARA gut gekleidet ist. Vor allem deshalb, weil ZARA Trends aufspürt und sie schnell und günstig umsetzt. Noch ein großer, großer, riesen grooooooooooooooooooooßer Grund wäre da aber noch, dass ZARA ab nächsten Monat einen eigenen Onlinestore anbieten will. Also wenn das nicht ein Argument für die Umwelt ist. Ja ich weiß die Sachen einfliegen zu lassen ist nicht besser als alle zwei Wochen nach Paris oder New York zu fliegen, aber immer hin müssen wir dann nicht nicht mehr so viel in der Gegend herum rennen und das ist doch auch schon mal was. Shoppen geht jetzt bequem und stylisch von Zuhause aus! Viva la ZARA!

Und für alle die immer noch nicht überzeugt wären, seht euch doch diese Mode an! Die letzten beiden Outfits lege ich mir noch zu.

 

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(mecho.com.au)

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(thefashionisto.com)

Freitag, 30. Juli 2010

A Kiss, a Hug, Goodbye and then Berlin!

Endlich ist es so weit. Der Abschied naht und für zwei Wochen sind die alltäglichen Dinge vergessen und ich endlich mal wieder weg! So langsam schein mir hier im guten alten Zuhause die Decke auf den Kopf zu fallen und das nicht nur wegen der Schule. Da setzte ich eh erst einmal keinen einzigen Fuß mehr rein, und das für mindestens sechs volle Wochen. Nein eher wegen den normalen Dingen, die man irgendwann einfach nicht mehr sehen kann. Also verabschiede ich mich ganz in meiner Art mit einem Kuss und einer Umarmung nach Berlin. Oh wie ich mich freue einfach mal zwei Wochen nicht fürchten zu  müssen irgendjemandem den man kennt über den Weg zu laufen! Oder mich mit Leuten herum schlagen zu müssen die überhaupt gar keinen Anstand besitzen und so durchs Leben rennen. Oder schlimmer noch Leute, die man auf den Tod nicht ausstehen kann! Endlich weg, mit euch!

Ach und geschoppt wird auch wie bekloppt, dass ist eins was sicher ist. Nun da alles erledigt ist darf auch ich endlich in den Sommer, da ich nur zu gut weiß, was mich im Sommer wieder hier erwartet. Ich denke es wird der letzte Sommer, der wirklich unbeschwert sein wird, den in einem Jahr ruft das Studium oder die Arbeit und dann war’s das mit dem ruhigen Sommer. Und vor allem wartet nach dem Sommer auch schon bald wieder die ersten Prüfungen, Thanksgiving und dann auch noch Weihnachten. Und schon ist das Jahr auch wieder vorbei und der Sommer naht erneut, aber mit bitterem Beigeschmack der ABI Prüfungen. Also genieße ich jetzt noch alles so weit es geht und komme frisch und munter wieder! Also in alter Tradition!

 

xoxo Alex

Samstag, 24. Juli 2010

Sommersale of Love

Jeden Sommer gibt es etwas, das nennt sich Sommerschlussverkauf. Genau wie in der Liebe ist er ein Anzeichen für das Ende, das Ende des Liebessommers. Und es ist im Prinzip immer das gleiche, man gibt alles, seinen letzten Cent wenn es sein muss, nur um am Ende zu erkennen, dass das so lieb gewonnene Stück oder der Partner es ganz und gar nicht wert war und man schließlich und endlich nur seinen Zeit vergeudet hat! Dabei bleibt als  letzte Hoffnung nur, dass man etwas daraus gelernt hat und das ganze nicht umsonst war. Sollte man sich also vor dem Sommersale fürchten, weil er der letzte, verzeifelte versuch ist etwas zu retten oder an sich zu binden? Heißt das, dass dieser Schluss(-verkauf) unausweichlich ist und wir uns das immer wieder antun müssen? Warum eigentlich? 

Warum können wir uns eigentlich nicht damit abfinden, wenn etwas endet? Andere trauern dem Sommer nach und wieder andere einer Liebe von der alle wissen, dass sie zu ende ist, nur sie selbst wollen es nicht erkennen. Das Ende muss sein, dass weiß sogar ich und im Leben hat nun mal alles sein Ende. Nur hat so ein Ende auch wieder ein Anfang nach sich zu bringen, das ist einfach so! Und eigentlich sollten wir das Ende des Sommers doch dazu nutzen, um uns auf neue Dinge einzulassen. Es ist die Zeit in der etwas neues anbricht, auch  wenn etwas anderes endet. Nutzen wir es um auszumisten und Bilanz zu ziehen, auch wenn vielleich am Ende ein negatives Ergebnis resultiert. Besser ist es wenn man jetzt abrechnet und sieht man hat zuviel bezahlt, als wenn man es macht wenn es schon zu spät ist! Alles Ende bringt einen Neuanfang und der Herbst hat auch seine schönen Seiten, auch wenn es einem nach einem langen schönen Sommer nicht so erscheint.Und noch ist der Sommer auch nicht ganz vorbei!

Samstag, 17. Juli 2010

Fake-Furor

Wie bei der Pelzfrage, gibt es nur den Fake-Fur oder eben den echten Pelz. Es stellt sich oft im Leben die Frage, woran man eigentlich einen Fake erkennt? Nun meiner Meinung nur daran, das er lediglich ein billiger Abklatsch des Originals ist und im nicht einmal Ansatzweise das Wasser reichen kann. Geschweige davon es irgendwann einmal zu können. Und das ist nicht nur bei  Pelz so, was nicht heißen soll, dass ich für Echtpelz bin, aber er verdeutlich gut, womit man besser bedient ist!

Seinen eigenen Stil zu finden, kann unter Umständen sehr sehr lange dauern und viel Nerven kosten. Hat man ihn das erst einmal gefunden und kann ihn sein eigen nennen, kann einem das keiner mehr nehmen. So zumindest dachte ich bis Heute. In dem Gedankenschluss kamen mir aber nun schließlich drei Menschen ohne jegliche Form eines eigenen Stil dazwischen. Neid ist ja bekanntlich die aufrichtigste Form der Anerkennung, aber einen zu kopieren geht wirklich zu weit. Viele wünschen sich das vielleicht, aber wenn sich der Wunsch dann erfüllt, sieht die Sache wieder ganz anders aus. Ich wollte mein Leben lang irgendwo dazu gehören und nun habe ich es geschafft mich von dem Hasten nach Akzeptanz zu verabschieden und mein eigenes Ding durch zuziehen. Nur um jetzt wieder nur einer von vielen zu sein, weil es da Menschen gibt, die einfach alles an dir kopieren? Und damit meine ich wirklich alles! Mag sein das die Kopien von  meinen Freunden und mir nur die billig Versionen sind, aber am Ende eben nur ein Fake, nur kann ich das Fehlen von höchsteigener Kreativität als Entschuldigung für billige Kopien überhaupt nicht gelten lassen!

Das fatalste an der Sache daran ist allerdings, wenn das Original zum Fake gemacht wird. Das entwertet die Sache nicht nur, sondern macht alles am Ende sinnloser den je. Und das kann nicht Sinn der Sache sein, das wäre ja zu paradox! Vor allem trübt so etwas das Auge für das Besondere, das Ausgefallene! Individualität ist also wichtiger den je. Nur eben nicht um jeden Preis, das könnte unter Umständen mächtig in die Hose gehen. Also lieber cool bleiben und abwarten. Fakes gehen schließlich, da sie ja nur aus billigem Imitat sind eh viel schneller in die ewigen Jagdgründe ein!  Daraus resultiert für mich die Erkenntnis, dass nur das Original überleben kann, denn ohne Louis Vuitton gäbe es schließlich auch keine Firma die sie fälschen könnte. Eins ist da ja wohl wirklich klar, nur wer wie ein Original sein will fälscht, nur blöd, dass ein Fake nie besser als sein Vorbild sein kann! Tut mir leid für die Yuli/Nici Fakes und die, die meinen, sie könnten mich kopieren, oder es zumindest versuchen, nicht wahr Siegfried?

xoxo Alex

Freitag, 16. Juli 2010

Lebenslügen

Es gibt Lektionen, die wir alle einmal im Leben erlernen müssen. Lügen sind eine davon. Und wer könnte von sich behaupten nicht einmal gelogen zu haben? Dennoch sind Lügen etwas, das keiner auf der Welt gerne duldet. "Lügen haben kurze Beine" so wird jede Lüge abgestempelt und verurteilt. Doch was hinter einer Lüge steht, will keiner sehen.

Viele verbergen hinter Lügen, dass was sie selbst am meisten verletzt. Oder das, was in ihrem Leben fehlt. Es ist also keine Entscheidung des Kopfes, sondern mehr des Herzens, wenn wir lügen. Lebenslügen sind das, was wir uns selbst erzählen, um uns nicht eingestehen zu müssen, was wir fühlen. Und die schlimmsten Lügen von allen sind die, die wir anderen erzählen um sie dazu zu bringen uns glücklich zu machen.

Im Leben, so heißt es, wollen wir nur das sehen, was uns gerade in den Kram passt. Doch manche erkennen, das, dass was sie gerade sehen, nicht das ist was es zu sein scheint. Um so schlimmer ist es, wenn wir erkennen müssen, das wir uns selbst belogen haben. Und wenn wir sehen, dass all das, was wir für richtig hielten, nur eine weitere Lüge war. Oder wenn wir erkennen, dass uns unsere eigenen Lügen fast eingeholt haben. Nur eins kann uns dann noch retten, der Mut zur Wahrheit. Mehr noch die Courage sich selbst ein zu gestehen, dass man nicht nur andere, sondern sich selbst auch belogen hat.

Es mag ja viele gute, und manches Mal auch weniger gute, Gründe dafür geben zu lügen, aber am Ende sind nicht die anderen die Betrogenen, sondern wir. Die, die weg rennen so weit und so schnell sie können. Die, die sich nicht eingestehen können, das ihr Leben eine Lüge ist. Und schließlich die, die ihre Fehler nicht bereuen und es auch nicht tun werden.

xoxo UpperEastSider
  

Donnerstag, 8. Juli 2010

Ein Schuh der immer passt!

 

Klischees, kann irgendjemand von sich behaupten, sie nicht zu kenne und zu hassen? Und kämpfen wir nicht alle irgendwie mit ihnen? Wer dies mit Nein beantwortet mach sich definitiv selbst etwas vor! Klischees sind, noch freundlich ausgedrückt, eine richtig widerliche Erfindung der Menschheit, das kann man nicht anders sehen. Nur bringen sie eigentlich nichts, außer vielleicht Streit und Missgunst. Nun schlimmer als die Tatsache der Existenz, ist immer noch die Bestätigung eines solchen Klischees. Ja, schlimmer ist, wenn der Schuh passt! Ob nun einem selbst oder eben dem gegenüber, für den man ein Klischee hegt! Blondinen, die auch noch stolz sind doof zu sein, sind meiner Meinung nach, einer der Schlimmsten Sorte denen der Klischee Schuh passt! Wobei glaube ich die Bestätigung noch mal weichen muss, denn mir fällt ein schlimmer sind noch diejenigen, die mit aller Gewalt ein Klischee sein wollen. Nun ich bin der Meinung Schuhe benötigt jeder, also. Und wer sich einen solchen Schuh anzieht ist selbst schuld wenn er dann drückt!

Nein, aber sind wir doch mal ernst, Individualität ist doch wichtig, da würden mir viele zustimmen. Nur warum, meine Damen und Herren, warum wollen so viele ein Klischee sein oder eine hirnlose Gruppe, statt eine denkendes Individuum? Muss ich das den verstehen? Mein ganzes bisheriges Leben such ich jetzt nach mir, der Unangepasstheit und meinem Stil. Letzteres habe ich ja Gott sei dank, oder was auch immer man anbeten soll, gefunden und dann soll ich nur wie alle zu sein ein Klischee erfüllen? Einen Schuh der mit großer, ja gigantischer Sicherheit drückt? Nein danke! Sind wir einfach nur dämlich oder wollen wir uns nichts trauen und bestätigen deshalb lieber Klischees? Das ist definitiv ein Punkt über den wir alle nachdenken sollten! Nein, Schuhe sollten wirklich passen und deshalb ist es das Beste zu wissen welche (Schuh)Größe Mann oder Frau hat. Wir kämpfen genug mit ihnen, los Mädels und Jungs gebt ihnen keine Chance!

Have yourself a merry little Summer!

 

Er ist endlich da und vor allem geht es jetzt auch nicht mehr lange und wir fahren endlich in den Urlaub. Oder auch nicht. Aber eins ist sicher, es ändert sich was in der heißen Stadt sobald es Sommer ist! Wir alle werden müder, ja, und hoffen meist nur darauf Baden gehen zu können oder einfach den Tag im Liegestuhl oder irgendwo anders, faul und liegend, verbringen zu können. Entweder in der heißen Stadt vor sich hin transpirieren oder sich auf dem Land oder am Meer entspannen, so sieht der Sommer aus! Vor allem ist der Sommer die beste Zeit des Jahres überhaupt. Die Kleidung wird kürzer und leichter, die Sonne scheint, wir gehen baden und das beste am ganzen Sommer: die Ferien oder im anderen Fall der Urlaub! Ja es ist wohl die unbeschwerteste Zeit im ganzen Jahr. Nicht um sonst heiß es ja immer “einen ganzen Sommer lang” wenn man von der Liebe spricht. Ja der Sommer bedeutet Glück, Liebe und eine Affen Hitze. Shoppen und sich danach einen Kaffee gönnen oder mit der oder dem Liebsten auf er Wiese liegen und kuscheln. Die Liebe genießen. Was aber ist nach dem Sommer? Klar ist, dass nach einer guten Zeit auch eine schlechte folgen wird. Aber bedeutet es für die Sommerfrische dasselbe, muss sie denn zwangsläufig ein Ende haben, die Sommerromanze? Oder ist der Sommer erst der Beginn des Ganzen? Das ist eine Frage die wohl jede Sommerromanze begleitet. Aber egal ob von kurzer oder langer Dauer, das ist nicht wichtig. Wichtig ist nur den Sommer zu genießen und sich zu erholen von dem ganzen Stress und den Sorgen. Ja sich einfach gehen zu lassen und nicht ständig der Liebe hinterher zu hasten. Ich denke ewig zu suchen bringt uns eh nicht weiter. Und wie ein Sommermorgen bringt uns das Leben auch die klärenden Strahlen und wir finden, was wir suchen. Denn ganz sicher ist, nach dem Sommer kommt der Herbst und der Winter, danach aber auch wieder Frühling und Sommer und damit eine neue Gelegenheit. Eine Gelegenheit für was auch immer!

xoxo Alex

Samstag, 3. Juli 2010

das Decidyrium

Wir alle haben die Fähigkeit Freunde zu finden. Ob es nun an unserem Talent für Konversation liegt oder daran, dass wir einfach wir selbst sind. Finden ist, wie gesagt,nicht schwer, nur das Behalten dagegen sehr! Aber warum? Warum finden wir immer Leute mit denen wir am Anfang gern zusammen sind, nur um zu merken, dass wir dann am Ende nur noch von ihnen genervt sind? Sind wir nicht fähig Freundschaften zu finden, die einem großen Label gleichen und Kriege und Krisen überstehen? Labels wie Gucci, Dior und YSL überstehen Krisen, Familienkriege und Revolten, warum also nicht auch Freundschaften? Die Not ist der beste Indikator um zu merken, wer deine Freunde sind. Und das stimmt. Es gab eine Zeit in der auch ich erkannte wer die wahren Freunde sind. Wenn man abseits steht und eigentlich niemand mehr zu einem hält sind sie da, die wahren Freunde. Aber was ist mit den anderen Freunden, die die eigentlich keine sind, wie soll man denn mit denen denn umgehen? Sie sind nur da, wenn sie dich brauchen oder wenn sie etwas wollen und sonst steht man ziemlich alleine da. Das kann mitunter ziemlich ätzend sein und leider auch sehr verletzend! Doch gerade sie zeigen uns auch, auf wen man bauen kann. Sie sind auch ein sicheres Anzeichen, dass man so falsch nicht liegen kann, zumindest was die bereits gefundenen, wahren Freunde angeht. Bleibt nur noch die Frege, was man mit den anderen anstellen soll? Und da habe ich einen Entschluss gefasst, entweder man durchleidet weiter dieses Freundschaftsmarthyrium und beklagt sich auch nicht weiter oder man schießt sie ab, die "false Friends". Am Ende ist es unser "Decidyrium" ob wir das Eine wollen oder das Andere.

Doch sind am Ende gar nicht die falschen Freunde schuld, sondern wir, die nicht sehen wollen was Sache ist?
Denn die wahren Freunde halten zu dir, immer, keine Frage und die anderen sind weg sobald es schwierig wird. Sind wir also einfach zu blöd um zu erkennen, dass wir selbst die Initiative ergreifen müssen. Es gibt keine höhere Macht, die unser Leben bestimmt, oder villeicht ja doch, aber die Entscheidungen die unserer Leben verändern, müssen wir selbst treffen! Auch wenn das bedeutet uns von etwas zu trennen, dass uns sehr wichtig ist. Es kann uns dabei jedoch noch so wichtig sein, wenn es uns nicht gut tut, ist alles dahin. Denn es sind unsere Entscheidungen, auch die ob wir glücklich sein können oder besser ob wir es wollen!

Mittwoch, 30. Juni 2010

Die zwei L’s…

 

Labels or Love? Jeder auf dieser Welt sucht sie. Und dabei sind die Labels von ganz unterschiedlicher Sorte. Sie können alles sein. Die Karriere ist ein solches Label, oder Freunde mit denen man durch dick und dünn geht, oder am banalsten noch Labels selbst, im Sinne von Mode versteht sich. Vor allem die besten Freunde sind nicht leicht zu finden! Man sucht ungefähr eine halbe Ewigkeit bis man sie endlich einmal gefunden hat. Aber auch Karriere zu machen ist nicht leicht. Am leichtesten scheint da immer noch die Mode zu sein, doch die ist genau wie die Liebe, auch eine Frage der Person. Modisch bin ich ja endlich da angekommen, wo ich immer hin wollte, was mich, die Labels an sich, schon mal auf der Liste abhaken lässt. Trotz alledem war das auch nicht so einfach wie es nun mal klingen mag! Glaubt mir das dauert ewig bis man so stilsicher ist wie ich heute. Leider ich persönlich dachte das wäre einfacher. Nur mit der Liebe hapert es noch gewaltig…

Miss Perfect hat sich immer noch nicht gemeldet. Und die Karriere ist auch nicht “perfect”. Die Freunde sind größten Teils in Ordnung, nur hin und wieder überarbeitungsbedürftig. Aber im großen und ganzen ertragbar, wenn auch nicht immer. Sie retten mich regelmäßig aus dem “Shopaholism”! Und wenn ich sie nicht hätte, säße ich glaub ich in meinem Schrank fest und käme vor all den Einkäufen nicht mehr heraus! ABER was ist mit Love? Ich meine das Problem ist nicht sich zu verlieben, nein, nur glücklich zu bleiben! Oder generell jemanden zu finden der nicht nur so kurzlebig ist wie ein Jack&Jones Schuh! Ein Manolo sollte also her. Aber wo finden wenn nicht hier? NYC schön wär’s, nur müsste ich dazu weg. Ja weg und zwar schnell. Aber vorerst, genau wie die Karriere noch in den Kinderschuhen. Nur wie soll es sonst gehen. In einem Kuhkaff wie dem hier hat Mann eben Probleme das perfekte Match zu machen! Ich gebe ja zu auch anderswo auf der Welt ist es nicht einfacher das andere große L zu finden. Doch muss es doch irgendein Rezept dafür geben? Oder sind wir am Ende zu dämlich dafür? Oder bin nur ich zu dumm zum Suchen? Beides durchaus mögliche Ursachen. Zum Verzweifeln, mal ehrlich. Aber wenn ich zumindest die Labels gefunden hab und modisch ein Profi geworden bin, kann es doch mit dem anderen angsteinflößenden L auch nicht so schwer sein. Oder etwa doch? Nein ich bin der festen Überzeugung, dass es sie gibt, da draußen. Schließlich gib es doch genügend Beispiele für ein Happy End, also kann ich das auch! Ich finde sie schon und lass mir von den beiden L’s keine Angst einjagen. Es gibt sie beide und vor allem auch zusammen, Labels and Love!

Montag, 28. Juni 2010

Marie Antoinette

 

Es gibt in meinem Leben Menschen, die muss ich einfach mit Personen aus der Geschichte oder allgemein des Lebens vergleichen. Eine von ihnen ist eine meiner besten Freundinnen. Sie ist wie ich eine Upper East Side Prinzessin und führt sich auch genau so auf. Schlimmer nur als die Tatsache, dass sie eine Prinzessin ist, ist immer noch das Madame sehr gerne Bock und Gärtner gleichzeitig ist. So kümmert es Marie Antoinette auch nicht, wenn sie an einem Tag die persische Prinzessin ist und am anderen eine der Hauptfiguren aus “Step up”. Oder am übernächsten Tag eine Mischung der vier Frauen aus “Sex and the City”. Und bis wir uns, dass heißt der restliche Hof samt König und Hofstaat, sich daran gewöhnt hat ist Marie auch schon mit dem Kuchen essen fertig und trauert um die verlorenen Freundschaften, welche sie eigentlich überhaupt nicht beschäftigen, weil sie sie in Wirklichkeit kaum kannte!

Oberflächlichkeit und der Mittelpunkt der Welt sind das Leben von Marie Antoinette! Sie ist die Königin der Nacht und bewegt sich auf der Upper East Side souverän wie einst die Frau Louis XVI. Doch wenn wir mal genauer hinter die Fassade der Königin schauen, erkennen wir dann nicht, dass der Vamp eigentlich selbst nicht weiß wer sie ist? Und sehen wir dann nicht, dass hinter den Labels nur eine marode Person ohne jegliches Leben und ohne jeglichen Sinn steckt? Nun man kann viel hinter Labels verstecken, nur eben nicht ewig. Irgendwann fällt die Fassade und zeigt das Gesicht einer Königin, die am Ende von allen nur gehasst wurde und deren Kopf mit als erstes rollen musste! Ja doch sie wird erst merken was passiert ist und welche Berater die besseren Freunde sind, wenn es schon zu spät ist. Doch alles Beraten hilft nicht, wenn die Königin zu dumm ist, sich helfen zu lassen! Ich für meinen Teil habe es Versucht und schaue mir jetzt gemütlich den Sturz der Marie Antoinette an! Und da hilft auch kein Verbeugen vor dem Volke mehr. Mein Beileid Königin, aber jeder sollte wissen, wann einem der Thron nicht mehr zusteht und vor allem wann die Monarchie gestürzt ist, bevor einem der Kuchen im Halse stecken bleibt, wie es jetzt bei dir der Fall ist! Wohl bekommt’s!

Sonntag, 20. Juni 2010

Freunde

Sind ein Label der besonderen Sorte. Sie freuen sich immer für dich, egal ob es nun die Entscheidung ist weg zugehen oder die bessere Note ist. Sie gönnen dir immer dein Glück und wollen nur das Beste für dich. Doch wenn man so wie ich der andere Teil des besten Freundes ist, ist man nicht immer so. Ich gebe zu, ich kann meinen besten Freunden ihr Glück nicht immer gönnen, ich neide es ihnen oft, zu oft. Sie bekommen die besseren Noten, haben es manchmal einfacher als ich und das macht mich fertig. Es macht mich fertig nicht mehr gut zu sein. Aber warum kann ich ihnen ihr Glück nicht einfach gönnen? Warum hat gerade mich das Grünäugige Monster gepackt? Mich, der der immer allen ihr Glück wünscht? In Wirklichkeit tue ich das wahrscheinlich gar nicht! Und bin den anderen nur solange wohlgesonnen bis sie mehr haben als ich. Sollte ich doch genau so verständnisvoll sein wie die anderen. Doch was wenn dir mir auch nicht immer gönnen was ich hab?

Ist es denn verdammt nochmal so schwer sich für die anderen zu freuen? Müssen wir erst unter Tränen unseren Freunden gestehen, dass wir sie beneiden? Ganz ehrlich ich will das nicht müssen. Und ich will auch nicht, das meine Freunde dass müssen. Dass sie mir gestehen müssen wie sehr sie mich beneiden. Das sollte es in einer Freundschaft überhaupt nicht geben! Also ändern, nur wie? Es ist ja schließlich nicht so einfach sich selbst einzugestehen, dass man Fehler hat. Aber dann auch noch dem Anderen zeigen, dass man sich ändern will? Ich weiß, niemand hat gesagt, dass das Leben einfach werden wird, ja. Aber warum denn immer so kompliziert? Freunde finden ist nun wirklich nicht leicht. Sie wegen Eifersucht zu verlieren jedoch schon. Das heißt ich muss etwas ändern, um genau zu sein mich und meine Einstellung! Heißt der Freund zu sein, der sich für einen freut und immer für einen da ist! Heißt endlich über den eigenen Schatten zu springen und sich endlich einzugestehen, dass wir alle nur Menschen sind. Und heißt zu sehen, dass Freunde die Familie sind, die wir uns selbst aussuchen können! Weshalb wir sie nicht aus unserer eigenen Eifersucht von uns weisen sollten!

Mittwoch, 16. Juni 2010

Stil und Style…

… schön und hübsch. Heute unterscheiden wir klar zwischen all dem und das obwohl es dasselbe bedeutet. Stil hat man oder eben nicht, so Madonna einst als sie sagte, das Stil etwas angeborenes sei und nicht etwas ist, das man sich kaufen könne. Style hingegen haben wir einen Tag und den anderen nicht. Heute bist du IN und morgen wieder OUT! Genau wie hübsch und schön. Hübsch bist du heute und morgen schon nicht mehr, wahre Schönheit aber bleibt? Wie können wir das denn nur so genau unterscheiden? Haben wir so gesehen nicht alle Stil und sind schön? Nur eben auf unsere eigene Art und Weise.

Und doch muss ich irgendwie Madonnas Ansicht beipflichten, schließlich halte ich mich ja auch nicht für Stillos. Wobei das so gesehen doch jeder tut, sind wie doch mal ehrlich. Keiner würde sagen, dass er keinen Stil hat. Ich sehe täglich hübsche Menschen, nur eben ohne jegliches Stilgefühl und ohne innere Schönheit, so zumindest meine Auffassung. Oder sagen wir, zumindest beweist ihr Auftreten etwas anderes. Schönheit beginnt für mich mit einem natürlichen Stilgefühl, das gebe ich ja zu. Aber definitiv nicht damit, sich tonnenweise Makeup ins Gesicht zu klatschen und sich in ein viel zu enges Outfit zu quetschen nur um Jungs zu verführen. Aber was zeichnet dann Schönheit und Stil dann aus, wenn es nicht das Wohlgefallen der breiten Masse ist? Ist es eher die Fähigkeit immer die richtige Wahl zu treffen oder einfach auch mal hin und wieder daneben greifen zu dürfen? Schließlich sind Fehler menschlich und erst Brüche machen, meiner Meinung nach, das Leben aus. Allein Perfektion wäre wirklich das ödeste der Welt. Sie würde dem Stil und der Schönheit endgültig den Rest geben. Man bedenke nicht einmal Topmodels sind perfekt. Trotz alle dem finde ich noch immer keine adäquate Antwort auf die Frage, wie man das differenzieren soll. Wie können wir das denn unterscheiden? Und wichtiger noch, wenn es denn wirklich geht, wer darf es denn überhaupt bestimmen? Am Ende kommt ja eh nur immer dasselbe dabei heraus. Oder doch nicht?

Nehmen wir die Hollywooddiven, sie sind doch die Königinnen des guten Geschmacks und der puren Schönheit, da sind wir uns doch einig. Oder? Aber auch hinter ihnen stecken Menschen die sie zu dem machen, was sie sind. Stylisten, Friseure, Stilberater. Sie sind die Menschen hinter den perfekten Figuren. Selbst Madonna lebt nicht ohne sie, was mich an ihrer Stiltheorie auch wieder zweifeln lässt. Alles in allem komme ich zu dem Schluss, man sollte da nicht auf Vorbilder oder andere hören. Sich selbst zu finden und in dem zu erkennen was man trägt ist wichtiger, als das was andere sagen. Meinen Stil mögen viele nicht und trotzdem ist er das richtige für mich. Mir egal ob es ihn gibt, ob er angeboren ist oder nicht und ob ich hübsch oder schön oder gar nichts von alle dem bin!

Montag, 14. Juni 2010

Love?

 

So ziemlich jeden Tag komme ich an einem Kleidungsstück vorbei, von dem ich behaupte, dass ich mich darin verliebt habe. Aber bei der Frage nach der wahren, großen Liebe schau ich in letzter Zeit mächtig in die Röhre!

Ist es denn so schwer den passenden Deckel zu seinem Topf zu finden? Ich meine es ist Sommer, also die idealen Bedingungen um sich zu verlieben, oder etwa nicht? Erst heute hab ich sie wieder gefunden, die wahre Liebe. Nur eben wieder in Form einer der schönsten Taschen, die ich je gesehen habe. Natürlich habe ich die “wahre Liebe” sofort gekauft und bewundert und war dann auch glücklich. Das bin ich nämlich immer, wenn ich etwas Neues habe. Aber im nachhinein kommen mir immer die Zweifel. Nicht darüber ob ich vielleicht ein Shopaholic bin, nein, eher darüber ob ich nicht vielleicht zu oberflächlich bin um eine feste Bindung einzugehen? Zumindest eine die nicht aus einer Beziehung zu meinen Schuhen oder Taschen besteht. Aber ist es denn so schwer einfach mal nicht oberflächlich zu sein? denn Schutz den wir uns durch so etwas aufbauen lässt uns doch am Ende nur noch Beziehungen mit Schuhen haben, wenn auch zu sehr schönen. Aber schließlich stehen wir dann doch alleine da. Und das in einer Großstadt. In der deine Nachbarn sich nur melden um zu hören ob du noch lebst, weil sie auf dein Appartement aus sind. Wobei die Kleinstädte da auch nicht besser sind, da warten sie nur drauf das du alleine und ohne Kinder stirbst um noch etwas bei dir abzustauben.

Aber will ich das? Alleine sterben? Umringt von Manolo Blahniks und Prada Taschen? Nein sicher nicht. Aber dann sollte ich doch etwas ändern. Oberflächlichkeit ist was gutes solange sie dich schützt. Doch sie kann dir schneller zum Verhängnis werden, als dir lieb ist. Also die Oberflächlichkeit über Bord werfen, wie Carrie ihren Schuh ausversehen? Labels or Love? Leichter gesagt als getan. Einst ist sicher, einen perfekten Schuh oder einen perfekten Mantel findet sich leichter als Mrs. oder Ms. Perfect! Ich spreche aus Erfahrung, schließlich habe ich einen Kleiderschrank, randvoll mit Couture!  

Mittwoch, 2. Juni 2010

Modische Vergangenheit

Jeder mistet hin und wieder aus. Ob es nun die Gefühle sind oder nur der Kleiderschrank ist. Im Prinzip beides das selbe. Man durchwühlt einmal alles von den Schuhen bis zu den Accessoires und dann entscheidet man, was man behalten will und was nicht. Was dabei zum Vorschein kommt, ist meist alles was Mann oder Frau bis dahin verdrängt hatte. Ob es nun die Sünden der 80er sind oder die Dinge, die man erst vor Kurzem vergraben hatten, egal. Man schaut sich alles noch einmal an und sieht dann ob’s passt.

Doch was wenn’s dann schließlich passt, das Teil aus den 80er? Heißt das dann, dass die so viel gesuchte Veränderung doch nicht so total war, wie man, in dem Fall ich, eigentlich gewollt hatte? Schließlich und endlich wollen wir, und ich auch, uns doch alle im Laufe unseres Lebens verändern und nicht ewig so bleiben wie wir als 13 Jährige waren. Warum sonst suchen wir fast gar vergeblich denn Sinn des Lebens und eine Möglichkeit uns mit ihm zu arrangieren? Und noch wichtiger ist aber, fallen wir dann in alte, vielleicht ungeliebte Muster zurück, wenn der alte Pulli passt? Oder ist es gar das Gegenteil? Heißt so ein altes immer noch passendes Teil vielleicht auch, dass wir uns selbst treu geblieben sind? Klar sich treu bleiben, will man auch in irgendeiner Form. Verstellen bringt uns ja am Ende auch nicht weiter. Und dabei habe ich so lange gesucht bis ich meinen Stil und mich endlich gefunden und nun soll ich merken, dass ich mich gar nicht verändert habe? Nein das kann eigentlich nicht sein. Und das ist es auch nicht!

Doch merkt man an dieser Stelle erst, was der Kleiderschrank in Wahrheit ist. Der Kleiderschrank ist wie ein Spiegel unserer Seele. Vor allem ist er ein passendes Symbol dafür. Er beherbergt alles was zu uns gehört. Angefangen von unserer Berufskleidung bis hin zu unseren Lieblingsteilen und dem, was wir eigentlich gar nicht leiden können und trotzdem zu uns gehört. Den Schrank dann schließich auszumisten, ist als würde man seine ganze Lebensgeschichte bis jetzt noch einmal Revue passieren lassen. Und dabei sollte uns auch bewusst werden, dass wir uns gelegentlich von Dingen trennen müssen. Auch wenn’s nur der alte Lieblingspulli aus den 80er ist, der immer noch passt. Denn manchmal kann so ein Teil noch so schön sein, die Erinnerung an die Zeit noch so großartig, jedoch wenn es nicht Teil des jetzigen Lebens sein kann, muss es eben weichen. Denn wie sich auch die Mode ändert, so sollten auch wir in die Zukunft sehen, denn trennen heißt nicht vergessen. Denn das wäre zu schade! Dass es aber immer noch passt, heißt nicht dass wir uns nicht verändert haben, sondern dass es immer ein Teil von uns bleiben wird, egal wer wir jetzt sind! Es ist ein Teil der Vergangenheit, nicht mehr. Die jedoch gehört fest zu uns, wie meine Jimmy Choo’s heute zu mir!   

Mode...

...sie ist wie ein guter Freund oder eine gute Freundin. Wenn man sie oder ihn erst einmal für sich entdeckt hat, kann man sich nur schwer wieder abwenden. Und so sollte es auch mir ergehen! Erst interessierte sie mich nicht und dann entdeckte ich sie für mich: Die Mode, oder die beste Freundin?

Wer weiß das schon so genau? Zumindest geht es nun nicht mehr ohne die beiden! Während die Mode sich ständig wandeln mag so bleibt einem wenigstens die Freundin so erhalten wie man sie einst kennen lernte, so dachte ich zumindest. Aber wie sich auch die Saison verändert und der Nudelook den Rockstyle ablöst, so verändern sich auch die besten Freunde. Die Frage ist jetzt nur ist das zu meinem Vorteil, oder habe auch ich mich verändert? Und haben wir uns am Ende in zwei verschiedene Richtungen entwickelt?

Solche Veränderungen sind meiner Meinung nach nötig und sollten nicht zwischen einer Freundschaft stehen. Aber was wenn sie es doch tun? Kann man dann noch etwas dagegen tun oder ist es bereits zu spät? Sollte man sich reinhängen und an einer Freundschaft klammern solange man es noch gut meint und man den besten Freund, seinen Manolo unter den ganzen Guccis, nicht verlieren will? Wie unglaublich schwer ist es doch Freunde zu finden. Fast so schwer wie eine Kellybag zu bekommen. Und schließlich jede modische Frau und jeder modische Mann weiß wie lieb und teuer einem Hermès Taschen sein können! Also warum nicht auch seine Freundschaften so pflegen, wie eine Kellybag? Schließlich hat man die als normalo auch nur einmal im Leben. Genau wie wahre Freunde!

xoxo

Viva l’IPOD

 

Wer modisch durch diese Welt wandelt, kann auf ihn meist nicht verzichten. Ob nun nur aus Stil- oder Style Gründen. Fast jeder halbwegs modische Mensch hat einen IPOD.

Und das der nicht nur gut aussieht, das merkte ich diese Woche am eigenen Leib. Als mir am Sonntagabend mein IPOD Ladekabel kaputt ging, sollte ich noch merken wie überaus notwendig er doch für mich und meine Umwelt ist! Denn ich höre eigentlich immer Musik mit ihm. Ob nun sofort nach dem Aufstehen, in der Stadt auf dem Weg zur Schule, oder eben im Bus nach Hause, absolut immer brauche ich ihn.

Und wie in meinem Fall konnte ich diesen eben nicht laden, was meine Umwelt noch bereuen sollte! Denn wenn ich einmal, so wie diese Woche völlig ohne ihn auskommen sollte, bin ich überaus leicht reizbar, ganz zu schweigen davon, dass ich mir jetzt auch noch die Lästereien hinter meinem Rücken auch noch anhören muss! Ich meine ich bin es ja gewöhnt, dass man über mich spricht und mich begafft, da ich eben stilistisch eher ein Großstädter bin. Das Problem ist nur, so bald ich diese Lästereien dann auch noch mit bekommen muss, verlangt es tief in mir den meistens total schlecht gekleideten Lästermäulern, eben dieses auch verbal stopfen zu müssen.

Eigentlich bin ich ja auch nicht aggressiv, aber Toleranz ist wichtig, so finde ich. Schließlich verkneife ich mir auch den Kommentar über ein schlecht sitzendes, rotes 80er Kleid, schwarze Leggins dazu Ballerinas und die bescheidenste Frisur die ich je gesehen hab, so zumindest mein einziger Gedanke als ich das sah! Oder etwa nicht? Oder ist es etwa zu viel verlangt einfach akzeptiert zu werden, wenn man nachweislich den besseren Modegeschmack hat?

Die Antwort liegt doch auf der Hand! Nein ist es nicht! Nur funktioniert es eben nicht! Aber dafür gibt es ja Gott sei’s gedankt, IPODs oder Handys, Bücher, Timer und weiß der Himmel was noch alles, denn ohne hatten wir doch schon längst den zwölften Weltkrieg hinter uns?  Was es eben ist es gehört zu uns und unserem Leben. Ob IPOD, Handtasche, oder sonst was, unter Umständen lebensnotwenig! Auch für uns nicht New Yorker!

 

xoxo UpperEastSider

Die eiwge Suche nach der wahren Liebe...?

Gefühle sind eigentlich so eine Sache für sich. Sie melden sich immer dann wenn man sie nicht gebrauchen kann und man wird sie auch nicht so schnell los! Meine Woche die spannender nicht hätte sein können, war dabei auch nicht hilfreicher. Um so stumpfsinniger und stupider die Arbeit umso weniger denkt man dabei eigentlich, sollte man denken. Doch solche Gedanken haben eben wie gesagt auch die Angewohnheit pünktlich zu einer bestimmten Zeit zu erscheinen und dann erst nach einer gefühlten Ewigkeit weider zu verschwinden. Und je dümmer die Arbeit, umso mehr ist man denen Gefühlen ausgeliefert, die man so erfolgreich zu verdrängen versucht. Verdrängen hilft nicht musste ich mir da eingestehen. Denn haben sie dich erst einmal erwischt lassen sie dich nicht eher los bis du sie völlig aufgearbeitet hast. Aber können wir das eigentlich? Können wir uns mit unseren ganzen Gefühlen auseinander setzen? Und selbst wenn wir dazu in der Lage sind, wollen wir das überhaupt?

Auf diese Fragen gibt es wohl kaum die Alternative des Wollens, sondern eher die des Müssens! Eben bei dieser Tatschache stellt sich auch die Frage wie sollte den das Leben sonst aussehen? Das Leben besteht nun mal aus Problemen, die man lösen muss. Ob es nun die Frage ist wie man sein Leben verbringen möchte, wo man es verbringen möchte oder mit wem? Egal diese Probleme wollen alle gelöst werden, auch wenn wir das nicht gerne hören.

Meine eigenen Probleme sind da auch nicht weniger klein. Auf der Suche nach meinem richtigen Weg, beging auch ich viele Irrwege. Und tu es immer noch, zu viele meiner Meinung nach. Manche helfen sich zu entscheiden und andere helfen uns nur noch weiter in den Dsungel der Verwirrung. Und genau da drängen sich mir aber die Fragen auf, welchen Sinn das Leben denn eigentlich hat, wenn wir immer nur auf der Suche nach dem richtigen Weg oder Mister und Misses Right sind? Und sollten wir uns dann auch mit Alternativen zu Frieden geben oder wartet irgenwo das "perfekte match" auf uns? Gibt es bei all diesen Fragen überhaupt eine annehmbare Perspektive?

Suchen wir nicht alle nach dem großen L- Wort, der Liebe? Oder geben wir uns am Ende doch damit zu Frieden was wir haben und sind uns die oberflächliche Dinge im Endeffekt lieber als die wahre Liebe? Oft sind mir diese Oberflächlichkeiten wirklich lieber als wahre, tiefe Gefühle. Schließlich sind so ein paar Schuhe wesentlich unkommplizierter zu pflegen als eine Frau. Wobei ich nicht der einzige sein kann der so denkt. Oder warum sollten so viele Menschen lieber dem eigenen Genuss frönen als der wahren Liebe? Etwa weil sie, sie nicht finden, oder sie nicht suchen? Ist das etwa die Antwort? Ich glaube eher nicht. Wir sind alle ein wenig Selbstverliebt. Das ist ja auch nicht unbedingt schlecht, schließlich wären wir sonst nicht wir selbst. Aber kann dann eigentlich wahre Liebe dagegen bestehen oder ist das nur ein Vorwand zur Ausflucht aus eben diesem Verhalten? Und selbst wenn es so ist, heißt das dann dass wir nun an die wahre Liebe glauben oder jetzt doch nicht? Mir selbst ist das jetzt auch nicht mehr so wirklich klar, wo ich doch einst selbst daran geglaubt habe. Oder war das bei mir eben auch nur eine Ausflucht aus der harten und oberflächlichen Welt? Fliehen wir nur oder glauben wir tatsächlich an die wahre Liebe? Und wenns nur die zu uns Selbst ist?

Sonntag, 30. Mai 2010

Labels or Love

Die Suche nach richtigen Schuh, dem richtigen Kleidungsstück oder dem oder der perfekten Partner/in ist nicht leicht. Und wir sind alle oberflächlich sind wir doch mal ehrlich. Keiner kann mir sagen, dass ihm oder ihr nur innere Werte wichtig sind. Mag sein sie sind wichtig aber wenn das Äussere nicht stimmt sind auch die innerern Werte nicht wirklich hilfreich. Ob es nun Schuhe, Taschen oder eben der Partner fürs Leben sein soll, wir alle achten doch zuerst auf die Präsentation. Ich gebe ja zu ich bin da auch nicht besser.Ich meine wer will schon sein leben lang in Turnschuhen herumlaufen, wenn er Pradas tragen kann? Und selektieren wir nicht alle unsere Alternativen nach diesem Prinzip aus? Ob es jetzt "nur" Schuhe oder Taschen sind, oder eben Mister oder Misses Right.
Doch ist das der richtige Weg? Kann nicht auch etwas nicht so schönes, zusammen mit etwas anderem auch schön aussehen? Muss es immer nur Prada sein, dass zu Prada passen darf? Oder darf es dann doch auch einmal ein Turnschuh zu einem Dolce Blazer sein? Ich denke unser Herz ewig an Oberflächlichkeiten zu hängen ist auch nicht des Rätsels Lösung. Gegensätze ziehen sich nicht umsonst an. Alles nur nach dem Äusseren zu beurteilen ist auch nicht das, was uns auf Dauer glücklich macht. Insofern ist eben auch das was hinter dem Label steht wichtig. Und wer hinter Prada auch sein Glück findet, hat dieses Glück eben. Aber nicht jedem kann es so ergehen. Nicht nur Echtheit des Labels ist dabei wichtig. Ich habe einmal gehört, Liebe sei wie Couture, wenn wie sie nicht zu einem passt, ist es eine Katastastrophe. Und genau so sehe ich das auch. Labels or Love? Immer eine Frage von dem, was sich das hinter verbirgt und wie sie zu einem passt. Ich selber werde nie Turnschuhe von Nike tragen, sie passen einfach nicht zu mir, aber wer weiß ob Misses Perfekt es nicht tut?