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Mittwoch, 30. Juni 2010

Die zwei L’s…

 

Labels or Love? Jeder auf dieser Welt sucht sie. Und dabei sind die Labels von ganz unterschiedlicher Sorte. Sie können alles sein. Die Karriere ist ein solches Label, oder Freunde mit denen man durch dick und dünn geht, oder am banalsten noch Labels selbst, im Sinne von Mode versteht sich. Vor allem die besten Freunde sind nicht leicht zu finden! Man sucht ungefähr eine halbe Ewigkeit bis man sie endlich einmal gefunden hat. Aber auch Karriere zu machen ist nicht leicht. Am leichtesten scheint da immer noch die Mode zu sein, doch die ist genau wie die Liebe, auch eine Frage der Person. Modisch bin ich ja endlich da angekommen, wo ich immer hin wollte, was mich, die Labels an sich, schon mal auf der Liste abhaken lässt. Trotz alledem war das auch nicht so einfach wie es nun mal klingen mag! Glaubt mir das dauert ewig bis man so stilsicher ist wie ich heute. Leider ich persönlich dachte das wäre einfacher. Nur mit der Liebe hapert es noch gewaltig…

Miss Perfect hat sich immer noch nicht gemeldet. Und die Karriere ist auch nicht “perfect”. Die Freunde sind größten Teils in Ordnung, nur hin und wieder überarbeitungsbedürftig. Aber im großen und ganzen ertragbar, wenn auch nicht immer. Sie retten mich regelmäßig aus dem “Shopaholism”! Und wenn ich sie nicht hätte, säße ich glaub ich in meinem Schrank fest und käme vor all den Einkäufen nicht mehr heraus! ABER was ist mit Love? Ich meine das Problem ist nicht sich zu verlieben, nein, nur glücklich zu bleiben! Oder generell jemanden zu finden der nicht nur so kurzlebig ist wie ein Jack&Jones Schuh! Ein Manolo sollte also her. Aber wo finden wenn nicht hier? NYC schön wär’s, nur müsste ich dazu weg. Ja weg und zwar schnell. Aber vorerst, genau wie die Karriere noch in den Kinderschuhen. Nur wie soll es sonst gehen. In einem Kuhkaff wie dem hier hat Mann eben Probleme das perfekte Match zu machen! Ich gebe ja zu auch anderswo auf der Welt ist es nicht einfacher das andere große L zu finden. Doch muss es doch irgendein Rezept dafür geben? Oder sind wir am Ende zu dämlich dafür? Oder bin nur ich zu dumm zum Suchen? Beides durchaus mögliche Ursachen. Zum Verzweifeln, mal ehrlich. Aber wenn ich zumindest die Labels gefunden hab und modisch ein Profi geworden bin, kann es doch mit dem anderen angsteinflößenden L auch nicht so schwer sein. Oder etwa doch? Nein ich bin der festen Überzeugung, dass es sie gibt, da draußen. Schließlich gib es doch genügend Beispiele für ein Happy End, also kann ich das auch! Ich finde sie schon und lass mir von den beiden L’s keine Angst einjagen. Es gibt sie beide und vor allem auch zusammen, Labels and Love!

Montag, 28. Juni 2010

Marie Antoinette

 

Es gibt in meinem Leben Menschen, die muss ich einfach mit Personen aus der Geschichte oder allgemein des Lebens vergleichen. Eine von ihnen ist eine meiner besten Freundinnen. Sie ist wie ich eine Upper East Side Prinzessin und führt sich auch genau so auf. Schlimmer nur als die Tatsache, dass sie eine Prinzessin ist, ist immer noch das Madame sehr gerne Bock und Gärtner gleichzeitig ist. So kümmert es Marie Antoinette auch nicht, wenn sie an einem Tag die persische Prinzessin ist und am anderen eine der Hauptfiguren aus “Step up”. Oder am übernächsten Tag eine Mischung der vier Frauen aus “Sex and the City”. Und bis wir uns, dass heißt der restliche Hof samt König und Hofstaat, sich daran gewöhnt hat ist Marie auch schon mit dem Kuchen essen fertig und trauert um die verlorenen Freundschaften, welche sie eigentlich überhaupt nicht beschäftigen, weil sie sie in Wirklichkeit kaum kannte!

Oberflächlichkeit und der Mittelpunkt der Welt sind das Leben von Marie Antoinette! Sie ist die Königin der Nacht und bewegt sich auf der Upper East Side souverän wie einst die Frau Louis XVI. Doch wenn wir mal genauer hinter die Fassade der Königin schauen, erkennen wir dann nicht, dass der Vamp eigentlich selbst nicht weiß wer sie ist? Und sehen wir dann nicht, dass hinter den Labels nur eine marode Person ohne jegliches Leben und ohne jeglichen Sinn steckt? Nun man kann viel hinter Labels verstecken, nur eben nicht ewig. Irgendwann fällt die Fassade und zeigt das Gesicht einer Königin, die am Ende von allen nur gehasst wurde und deren Kopf mit als erstes rollen musste! Ja doch sie wird erst merken was passiert ist und welche Berater die besseren Freunde sind, wenn es schon zu spät ist. Doch alles Beraten hilft nicht, wenn die Königin zu dumm ist, sich helfen zu lassen! Ich für meinen Teil habe es Versucht und schaue mir jetzt gemütlich den Sturz der Marie Antoinette an! Und da hilft auch kein Verbeugen vor dem Volke mehr. Mein Beileid Königin, aber jeder sollte wissen, wann einem der Thron nicht mehr zusteht und vor allem wann die Monarchie gestürzt ist, bevor einem der Kuchen im Halse stecken bleibt, wie es jetzt bei dir der Fall ist! Wohl bekommt’s!

Sonntag, 20. Juni 2010

Freunde

Sind ein Label der besonderen Sorte. Sie freuen sich immer für dich, egal ob es nun die Entscheidung ist weg zugehen oder die bessere Note ist. Sie gönnen dir immer dein Glück und wollen nur das Beste für dich. Doch wenn man so wie ich der andere Teil des besten Freundes ist, ist man nicht immer so. Ich gebe zu, ich kann meinen besten Freunden ihr Glück nicht immer gönnen, ich neide es ihnen oft, zu oft. Sie bekommen die besseren Noten, haben es manchmal einfacher als ich und das macht mich fertig. Es macht mich fertig nicht mehr gut zu sein. Aber warum kann ich ihnen ihr Glück nicht einfach gönnen? Warum hat gerade mich das Grünäugige Monster gepackt? Mich, der der immer allen ihr Glück wünscht? In Wirklichkeit tue ich das wahrscheinlich gar nicht! Und bin den anderen nur solange wohlgesonnen bis sie mehr haben als ich. Sollte ich doch genau so verständnisvoll sein wie die anderen. Doch was wenn dir mir auch nicht immer gönnen was ich hab?

Ist es denn verdammt nochmal so schwer sich für die anderen zu freuen? Müssen wir erst unter Tränen unseren Freunden gestehen, dass wir sie beneiden? Ganz ehrlich ich will das nicht müssen. Und ich will auch nicht, das meine Freunde dass müssen. Dass sie mir gestehen müssen wie sehr sie mich beneiden. Das sollte es in einer Freundschaft überhaupt nicht geben! Also ändern, nur wie? Es ist ja schließlich nicht so einfach sich selbst einzugestehen, dass man Fehler hat. Aber dann auch noch dem Anderen zeigen, dass man sich ändern will? Ich weiß, niemand hat gesagt, dass das Leben einfach werden wird, ja. Aber warum denn immer so kompliziert? Freunde finden ist nun wirklich nicht leicht. Sie wegen Eifersucht zu verlieren jedoch schon. Das heißt ich muss etwas ändern, um genau zu sein mich und meine Einstellung! Heißt der Freund zu sein, der sich für einen freut und immer für einen da ist! Heißt endlich über den eigenen Schatten zu springen und sich endlich einzugestehen, dass wir alle nur Menschen sind. Und heißt zu sehen, dass Freunde die Familie sind, die wir uns selbst aussuchen können! Weshalb wir sie nicht aus unserer eigenen Eifersucht von uns weisen sollten!

Mittwoch, 16. Juni 2010

Stil und Style…

… schön und hübsch. Heute unterscheiden wir klar zwischen all dem und das obwohl es dasselbe bedeutet. Stil hat man oder eben nicht, so Madonna einst als sie sagte, das Stil etwas angeborenes sei und nicht etwas ist, das man sich kaufen könne. Style hingegen haben wir einen Tag und den anderen nicht. Heute bist du IN und morgen wieder OUT! Genau wie hübsch und schön. Hübsch bist du heute und morgen schon nicht mehr, wahre Schönheit aber bleibt? Wie können wir das denn nur so genau unterscheiden? Haben wir so gesehen nicht alle Stil und sind schön? Nur eben auf unsere eigene Art und Weise.

Und doch muss ich irgendwie Madonnas Ansicht beipflichten, schließlich halte ich mich ja auch nicht für Stillos. Wobei das so gesehen doch jeder tut, sind wie doch mal ehrlich. Keiner würde sagen, dass er keinen Stil hat. Ich sehe täglich hübsche Menschen, nur eben ohne jegliches Stilgefühl und ohne innere Schönheit, so zumindest meine Auffassung. Oder sagen wir, zumindest beweist ihr Auftreten etwas anderes. Schönheit beginnt für mich mit einem natürlichen Stilgefühl, das gebe ich ja zu. Aber definitiv nicht damit, sich tonnenweise Makeup ins Gesicht zu klatschen und sich in ein viel zu enges Outfit zu quetschen nur um Jungs zu verführen. Aber was zeichnet dann Schönheit und Stil dann aus, wenn es nicht das Wohlgefallen der breiten Masse ist? Ist es eher die Fähigkeit immer die richtige Wahl zu treffen oder einfach auch mal hin und wieder daneben greifen zu dürfen? Schließlich sind Fehler menschlich und erst Brüche machen, meiner Meinung nach, das Leben aus. Allein Perfektion wäre wirklich das ödeste der Welt. Sie würde dem Stil und der Schönheit endgültig den Rest geben. Man bedenke nicht einmal Topmodels sind perfekt. Trotz alle dem finde ich noch immer keine adäquate Antwort auf die Frage, wie man das differenzieren soll. Wie können wir das denn unterscheiden? Und wichtiger noch, wenn es denn wirklich geht, wer darf es denn überhaupt bestimmen? Am Ende kommt ja eh nur immer dasselbe dabei heraus. Oder doch nicht?

Nehmen wir die Hollywooddiven, sie sind doch die Königinnen des guten Geschmacks und der puren Schönheit, da sind wir uns doch einig. Oder? Aber auch hinter ihnen stecken Menschen die sie zu dem machen, was sie sind. Stylisten, Friseure, Stilberater. Sie sind die Menschen hinter den perfekten Figuren. Selbst Madonna lebt nicht ohne sie, was mich an ihrer Stiltheorie auch wieder zweifeln lässt. Alles in allem komme ich zu dem Schluss, man sollte da nicht auf Vorbilder oder andere hören. Sich selbst zu finden und in dem zu erkennen was man trägt ist wichtiger, als das was andere sagen. Meinen Stil mögen viele nicht und trotzdem ist er das richtige für mich. Mir egal ob es ihn gibt, ob er angeboren ist oder nicht und ob ich hübsch oder schön oder gar nichts von alle dem bin!

Montag, 14. Juni 2010

Love?

 

So ziemlich jeden Tag komme ich an einem Kleidungsstück vorbei, von dem ich behaupte, dass ich mich darin verliebt habe. Aber bei der Frage nach der wahren, großen Liebe schau ich in letzter Zeit mächtig in die Röhre!

Ist es denn so schwer den passenden Deckel zu seinem Topf zu finden? Ich meine es ist Sommer, also die idealen Bedingungen um sich zu verlieben, oder etwa nicht? Erst heute hab ich sie wieder gefunden, die wahre Liebe. Nur eben wieder in Form einer der schönsten Taschen, die ich je gesehen habe. Natürlich habe ich die “wahre Liebe” sofort gekauft und bewundert und war dann auch glücklich. Das bin ich nämlich immer, wenn ich etwas Neues habe. Aber im nachhinein kommen mir immer die Zweifel. Nicht darüber ob ich vielleicht ein Shopaholic bin, nein, eher darüber ob ich nicht vielleicht zu oberflächlich bin um eine feste Bindung einzugehen? Zumindest eine die nicht aus einer Beziehung zu meinen Schuhen oder Taschen besteht. Aber ist es denn so schwer einfach mal nicht oberflächlich zu sein? denn Schutz den wir uns durch so etwas aufbauen lässt uns doch am Ende nur noch Beziehungen mit Schuhen haben, wenn auch zu sehr schönen. Aber schließlich stehen wir dann doch alleine da. Und das in einer Großstadt. In der deine Nachbarn sich nur melden um zu hören ob du noch lebst, weil sie auf dein Appartement aus sind. Wobei die Kleinstädte da auch nicht besser sind, da warten sie nur drauf das du alleine und ohne Kinder stirbst um noch etwas bei dir abzustauben.

Aber will ich das? Alleine sterben? Umringt von Manolo Blahniks und Prada Taschen? Nein sicher nicht. Aber dann sollte ich doch etwas ändern. Oberflächlichkeit ist was gutes solange sie dich schützt. Doch sie kann dir schneller zum Verhängnis werden, als dir lieb ist. Also die Oberflächlichkeit über Bord werfen, wie Carrie ihren Schuh ausversehen? Labels or Love? Leichter gesagt als getan. Einst ist sicher, einen perfekten Schuh oder einen perfekten Mantel findet sich leichter als Mrs. oder Ms. Perfect! Ich spreche aus Erfahrung, schließlich habe ich einen Kleiderschrank, randvoll mit Couture!  

Mittwoch, 2. Juni 2010

Modische Vergangenheit

Jeder mistet hin und wieder aus. Ob es nun die Gefühle sind oder nur der Kleiderschrank ist. Im Prinzip beides das selbe. Man durchwühlt einmal alles von den Schuhen bis zu den Accessoires und dann entscheidet man, was man behalten will und was nicht. Was dabei zum Vorschein kommt, ist meist alles was Mann oder Frau bis dahin verdrängt hatte. Ob es nun die Sünden der 80er sind oder die Dinge, die man erst vor Kurzem vergraben hatten, egal. Man schaut sich alles noch einmal an und sieht dann ob’s passt.

Doch was wenn’s dann schließlich passt, das Teil aus den 80er? Heißt das dann, dass die so viel gesuchte Veränderung doch nicht so total war, wie man, in dem Fall ich, eigentlich gewollt hatte? Schließlich und endlich wollen wir, und ich auch, uns doch alle im Laufe unseres Lebens verändern und nicht ewig so bleiben wie wir als 13 Jährige waren. Warum sonst suchen wir fast gar vergeblich denn Sinn des Lebens und eine Möglichkeit uns mit ihm zu arrangieren? Und noch wichtiger ist aber, fallen wir dann in alte, vielleicht ungeliebte Muster zurück, wenn der alte Pulli passt? Oder ist es gar das Gegenteil? Heißt so ein altes immer noch passendes Teil vielleicht auch, dass wir uns selbst treu geblieben sind? Klar sich treu bleiben, will man auch in irgendeiner Form. Verstellen bringt uns ja am Ende auch nicht weiter. Und dabei habe ich so lange gesucht bis ich meinen Stil und mich endlich gefunden und nun soll ich merken, dass ich mich gar nicht verändert habe? Nein das kann eigentlich nicht sein. Und das ist es auch nicht!

Doch merkt man an dieser Stelle erst, was der Kleiderschrank in Wahrheit ist. Der Kleiderschrank ist wie ein Spiegel unserer Seele. Vor allem ist er ein passendes Symbol dafür. Er beherbergt alles was zu uns gehört. Angefangen von unserer Berufskleidung bis hin zu unseren Lieblingsteilen und dem, was wir eigentlich gar nicht leiden können und trotzdem zu uns gehört. Den Schrank dann schließich auszumisten, ist als würde man seine ganze Lebensgeschichte bis jetzt noch einmal Revue passieren lassen. Und dabei sollte uns auch bewusst werden, dass wir uns gelegentlich von Dingen trennen müssen. Auch wenn’s nur der alte Lieblingspulli aus den 80er ist, der immer noch passt. Denn manchmal kann so ein Teil noch so schön sein, die Erinnerung an die Zeit noch so großartig, jedoch wenn es nicht Teil des jetzigen Lebens sein kann, muss es eben weichen. Denn wie sich auch die Mode ändert, so sollten auch wir in die Zukunft sehen, denn trennen heißt nicht vergessen. Denn das wäre zu schade! Dass es aber immer noch passt, heißt nicht dass wir uns nicht verändert haben, sondern dass es immer ein Teil von uns bleiben wird, egal wer wir jetzt sind! Es ist ein Teil der Vergangenheit, nicht mehr. Die jedoch gehört fest zu uns, wie meine Jimmy Choo’s heute zu mir!   

Mode...

...sie ist wie ein guter Freund oder eine gute Freundin. Wenn man sie oder ihn erst einmal für sich entdeckt hat, kann man sich nur schwer wieder abwenden. Und so sollte es auch mir ergehen! Erst interessierte sie mich nicht und dann entdeckte ich sie für mich: Die Mode, oder die beste Freundin?

Wer weiß das schon so genau? Zumindest geht es nun nicht mehr ohne die beiden! Während die Mode sich ständig wandeln mag so bleibt einem wenigstens die Freundin so erhalten wie man sie einst kennen lernte, so dachte ich zumindest. Aber wie sich auch die Saison verändert und der Nudelook den Rockstyle ablöst, so verändern sich auch die besten Freunde. Die Frage ist jetzt nur ist das zu meinem Vorteil, oder habe auch ich mich verändert? Und haben wir uns am Ende in zwei verschiedene Richtungen entwickelt?

Solche Veränderungen sind meiner Meinung nach nötig und sollten nicht zwischen einer Freundschaft stehen. Aber was wenn sie es doch tun? Kann man dann noch etwas dagegen tun oder ist es bereits zu spät? Sollte man sich reinhängen und an einer Freundschaft klammern solange man es noch gut meint und man den besten Freund, seinen Manolo unter den ganzen Guccis, nicht verlieren will? Wie unglaublich schwer ist es doch Freunde zu finden. Fast so schwer wie eine Kellybag zu bekommen. Und schließlich jede modische Frau und jeder modische Mann weiß wie lieb und teuer einem Hermès Taschen sein können! Also warum nicht auch seine Freundschaften so pflegen, wie eine Kellybag? Schließlich hat man die als normalo auch nur einmal im Leben. Genau wie wahre Freunde!

xoxo

Viva l’IPOD

 

Wer modisch durch diese Welt wandelt, kann auf ihn meist nicht verzichten. Ob nun nur aus Stil- oder Style Gründen. Fast jeder halbwegs modische Mensch hat einen IPOD.

Und das der nicht nur gut aussieht, das merkte ich diese Woche am eigenen Leib. Als mir am Sonntagabend mein IPOD Ladekabel kaputt ging, sollte ich noch merken wie überaus notwendig er doch für mich und meine Umwelt ist! Denn ich höre eigentlich immer Musik mit ihm. Ob nun sofort nach dem Aufstehen, in der Stadt auf dem Weg zur Schule, oder eben im Bus nach Hause, absolut immer brauche ich ihn.

Und wie in meinem Fall konnte ich diesen eben nicht laden, was meine Umwelt noch bereuen sollte! Denn wenn ich einmal, so wie diese Woche völlig ohne ihn auskommen sollte, bin ich überaus leicht reizbar, ganz zu schweigen davon, dass ich mir jetzt auch noch die Lästereien hinter meinem Rücken auch noch anhören muss! Ich meine ich bin es ja gewöhnt, dass man über mich spricht und mich begafft, da ich eben stilistisch eher ein Großstädter bin. Das Problem ist nur, so bald ich diese Lästereien dann auch noch mit bekommen muss, verlangt es tief in mir den meistens total schlecht gekleideten Lästermäulern, eben dieses auch verbal stopfen zu müssen.

Eigentlich bin ich ja auch nicht aggressiv, aber Toleranz ist wichtig, so finde ich. Schließlich verkneife ich mir auch den Kommentar über ein schlecht sitzendes, rotes 80er Kleid, schwarze Leggins dazu Ballerinas und die bescheidenste Frisur die ich je gesehen hab, so zumindest mein einziger Gedanke als ich das sah! Oder etwa nicht? Oder ist es etwa zu viel verlangt einfach akzeptiert zu werden, wenn man nachweislich den besseren Modegeschmack hat?

Die Antwort liegt doch auf der Hand! Nein ist es nicht! Nur funktioniert es eben nicht! Aber dafür gibt es ja Gott sei’s gedankt, IPODs oder Handys, Bücher, Timer und weiß der Himmel was noch alles, denn ohne hatten wir doch schon längst den zwölften Weltkrieg hinter uns?  Was es eben ist es gehört zu uns und unserem Leben. Ob IPOD, Handtasche, oder sonst was, unter Umständen lebensnotwenig! Auch für uns nicht New Yorker!

 

xoxo UpperEastSider

Die eiwge Suche nach der wahren Liebe...?

Gefühle sind eigentlich so eine Sache für sich. Sie melden sich immer dann wenn man sie nicht gebrauchen kann und man wird sie auch nicht so schnell los! Meine Woche die spannender nicht hätte sein können, war dabei auch nicht hilfreicher. Um so stumpfsinniger und stupider die Arbeit umso weniger denkt man dabei eigentlich, sollte man denken. Doch solche Gedanken haben eben wie gesagt auch die Angewohnheit pünktlich zu einer bestimmten Zeit zu erscheinen und dann erst nach einer gefühlten Ewigkeit weider zu verschwinden. Und je dümmer die Arbeit, umso mehr ist man denen Gefühlen ausgeliefert, die man so erfolgreich zu verdrängen versucht. Verdrängen hilft nicht musste ich mir da eingestehen. Denn haben sie dich erst einmal erwischt lassen sie dich nicht eher los bis du sie völlig aufgearbeitet hast. Aber können wir das eigentlich? Können wir uns mit unseren ganzen Gefühlen auseinander setzen? Und selbst wenn wir dazu in der Lage sind, wollen wir das überhaupt?

Auf diese Fragen gibt es wohl kaum die Alternative des Wollens, sondern eher die des Müssens! Eben bei dieser Tatschache stellt sich auch die Frage wie sollte den das Leben sonst aussehen? Das Leben besteht nun mal aus Problemen, die man lösen muss. Ob es nun die Frage ist wie man sein Leben verbringen möchte, wo man es verbringen möchte oder mit wem? Egal diese Probleme wollen alle gelöst werden, auch wenn wir das nicht gerne hören.

Meine eigenen Probleme sind da auch nicht weniger klein. Auf der Suche nach meinem richtigen Weg, beging auch ich viele Irrwege. Und tu es immer noch, zu viele meiner Meinung nach. Manche helfen sich zu entscheiden und andere helfen uns nur noch weiter in den Dsungel der Verwirrung. Und genau da drängen sich mir aber die Fragen auf, welchen Sinn das Leben denn eigentlich hat, wenn wir immer nur auf der Suche nach dem richtigen Weg oder Mister und Misses Right sind? Und sollten wir uns dann auch mit Alternativen zu Frieden geben oder wartet irgenwo das "perfekte match" auf uns? Gibt es bei all diesen Fragen überhaupt eine annehmbare Perspektive?

Suchen wir nicht alle nach dem großen L- Wort, der Liebe? Oder geben wir uns am Ende doch damit zu Frieden was wir haben und sind uns die oberflächliche Dinge im Endeffekt lieber als die wahre Liebe? Oft sind mir diese Oberflächlichkeiten wirklich lieber als wahre, tiefe Gefühle. Schließlich sind so ein paar Schuhe wesentlich unkommplizierter zu pflegen als eine Frau. Wobei ich nicht der einzige sein kann der so denkt. Oder warum sollten so viele Menschen lieber dem eigenen Genuss frönen als der wahren Liebe? Etwa weil sie, sie nicht finden, oder sie nicht suchen? Ist das etwa die Antwort? Ich glaube eher nicht. Wir sind alle ein wenig Selbstverliebt. Das ist ja auch nicht unbedingt schlecht, schließlich wären wir sonst nicht wir selbst. Aber kann dann eigentlich wahre Liebe dagegen bestehen oder ist das nur ein Vorwand zur Ausflucht aus eben diesem Verhalten? Und selbst wenn es so ist, heißt das dann dass wir nun an die wahre Liebe glauben oder jetzt doch nicht? Mir selbst ist das jetzt auch nicht mehr so wirklich klar, wo ich doch einst selbst daran geglaubt habe. Oder war das bei mir eben auch nur eine Ausflucht aus der harten und oberflächlichen Welt? Fliehen wir nur oder glauben wir tatsächlich an die wahre Liebe? Und wenns nur die zu uns Selbst ist?