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Dienstag, 31. Mai 2011

The Goodbye gossip boy or the last Prom Dance

Heute ist es also endlich soweit. Der Abschluss eines ganzen Kapitels. Der Abschluss einer Geschichte die nicht spannender hätte sein können. Eine Geschichte voller Lügen, Intrigen, Lieben, voller Freundschaften, Feindschaften und Menschen die einfach immerzu um uns waren. Heute ist ein Tag an dem all das ein Ende hat. Was auch bedeutet, dass wir etwas neues beginnen.

Drei Jahre lang waren wir auf einer Reise die heute ihr Ende findet. Wir haben uns gemeinsam auf diese Reise begeben und uns gegenseitig unterstützt, haben nebeneinander gelebt oder sogar versucht uns auszustechen. Wie auch immer, wir waren alle gemeinsam auf dieser Reise. Wir haben sie alle zusammen zurückgelegt. Auch wenn nicht alle ihr Ziel erreicht haben und wir auch einige gehen lassen mussten, weil ihr Weg vielleicht ein anderer war, so haben wir alle einiges erreicht. Mit dem letzten Glas Champagner wird am Morgen alles vorbei sein und etwas völlig neues und unbekanntes beginnen. Was gen Ende so zusammengewachsen war, trennt sich jetzt und verstreut sich nun in alle Winde. Drei Jahre sind vergangen in denen ich gelernt habe was Freunde sind. In denen ich gesehen habe, was Hass auslösen kann. Und noch Wichtiger in denen ich gelernt habe, dass Vergebung das größte Geschenk auf Erden ist. Drei Jahre die hätten anstrengender nicht sein können und zugleich so schnell und scheinbar leicht verflogen sind wie eine Feder im Wind. Drei Jahre in denen wir um Ergebnisse und Prüfungen bangten, einiges verbockten und in denen wir mit Jubelschreien unseren Sieg feierten. Das Ende eines Kapitels in dem wir uns auf Treppen, am Rande des Geländes oder in Klassenzimmern getroffen haben. Ein Kapitel das wirklich alles hatte und so wie es nur das Leben schreiben kann. Hiermit möchte auch ich mich bei allen bedanken. Bei einer Klasse, die trotz meiner Fehler sich für mich eingesetzt hat. Für Freunde, die immer zu mir standen auch wenn sie deswegen einiges riskierten. Für neue Freunde, die mir so einiges nachsahen und offen auf mich zugingen. Für Lehrer die immer an mich geglaubt haben, und für die Lehrer, die es nicht taten. Dank euch allen war ich so motiviert nicht aufzugeben, auch wenn’s mir manchmal wirklich schwer fiel. Danke für drei anstrengende und nervenaufreibende, aber wirklich sinnvolle und unglaublich tolle und lehrreiche Jahre! Und vor allem Danke für die Freundschaft! Denn ohne sie, wäre ich nie so weit kommen. Alles was ich heute erreicht habe, das habt ihr auch, darauf können wir stolz sein!!! Und mit den letzten Zügen der Musik, schließt sich der Kreis.

Montag, 9. Mai 2011

Schatten

Wir alle ziehen sie hinter uns her. Ob lang oder kurz, ob vergessen oder bewusst. Die Schatten sind immer da und begleiten uns unser ganzes Leben, wir werden sie nicht los. Wir können sie höchstens manchmal überspringen. Nur das ist das schwerste von allem. Drei Jahre lang hab ich einen Schatten mit mir herum getragen der größer war als ich und der mich verfolgte ohne Gnade. Wer einmal einen Fehler macht, kann es entweder ewig bereuen oder anfangen sich selbst zu verzeihen und beginnen es besser zu machen. Früher dachte ich immer man bekomme eine Chance, oder vielleicht auch eine Zweite. Aber im Leben erhalten wir so viele Chancen, auch wenn wir das nicht erwartet hätten. Am wichtigsten dabei ist, sie zu nutzen und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Ein weißer Spruch besagt: Wer Zwietracht sät, erntet Zwietracht! Und nach solch einem Motto zu Leben, mach einen nicht glücklich. Ich vergaß was wichtig war und ließ mich von Wut, Egoismus und Torheit lenken. Ich hinterging meine Freunde, die immer für mich einstanden und verheimlichte ihnen, das ich der Grund für den allgemeinen Hass gegen uns war. Ich ließ mich verteidigen obwohl ich wirklich an allem die Schuld trug. Genau so schlimm war, das ich andere da mit hinein zog. Ich ließ es zu, dass man sich über Unschuldige das Maul zerriss, genau das was man mit mir früher getan hatte. Genau das was ich immer anprangerte! Und der Schatten wuchs. Ich glaubte alles im Griff zu haben und selbst als ich mich stellte und für alles einstand, so tat ich es doch nie wirklich. Noch immer war ich nicht bereit für meine Fehler einzustehen. Und damit wuchs auch der Schatten weiter. Einzelkämpfer mögen zwar oft gewinnen, aber was hilft es dir wenn dir am Ende nur dein Schatten zurückbleibt. Es dauerte nun auch drei Jahre, bis ich mich endlich mit meinem Schatten auseinander setzen konnte. Erst wenn man bemerkt, das einem die anderen auch vergeben, erkennt man dass man für die Dinge die man verbockt hat einstehen muss. Der Schatten wird sonst immer größer. Zuletzt größer als du selbst. Wie auch schon bei Hans Christian Andersen, als der Schatten seinen Besitzer zum Schatten machte, werden auch wir zum Schatten, wenn wir nicht in uns aufräumen. Und ich war ein Schatten meiner selbst geworden. Wenn wir nicht verzeihen, vergeben und vor allem aus Fehlern lernen, dann lassen wir diesen Schatten uns beherrschen. Denn genau in dem Moment, in dem wir loslassen, springen wir über unseren Schatten. Genau dann ist der Schatten nicht mehr etwas, dass uns verfolgt, sondern das, was er ist: ein Teil von uns!

Sonntag, 10. April 2011

Better in Time…

Glücklich? Wie funktioniert das? Steht man eines morgens auf und beschließt glücklich zu sein? Oder wacht man eines morgens auf und IST es? Drei Jahre meines Leben habe ich eine Kampf bestritten von dem ich hätte wissen müssen, das ich ihn nicht gewinnen kann. Und nun ist das Ende dieses Kampfes so nah und ich weiß nichts mehr so genau. Ist das, dass was man “Die Zeit heilt alle Wunden nennt”? Sind es die Schmerzen die wir vergessen, sind es die Fehler die wir begangen haben oder die Qualen die wir uns selbst bereitet haben, die wir einfach nur vergessen wollen? Diese drei Jahre haben mir soviel gezeigt. Freunde die kommen und gehen, aber irgendwie immer geblieben sind. Freunde die zu Feinden und dann wieder zu verbündeten wurden. Gerüchte und Lügen die alles zerstörten und damit doch neues schafften. Ein Mensch der irgendwie selbst nicht so recht wusste wer er war und dadurch sich selbst fand. Eine Strafe die alles verändern sollte und doch kam ich wie der Phönix aus der Asche meines Lebens hervor. Und begann von neuem. JA jetzt wo das Ende so nah ist, sieht man alles mit anderen Augen. Nur noch wenige Wochen und Tage. Der Sommer als der Große Neuanfang. Der Sommer als das große Unbekannte. Der Sommer als Ende, von dem was schmerzt. Der Sommer als Ende eines dreijährigen Winters. Der Sommer als Ende einer Depression. Mir scheint es fast als würde man eines Tages wirklich aufstehen und beschließen glücklich zu sein. Man lässt alles hinter sich, vergisst den jahrelang geschürten Hass, vergisst Demütigungen die man ertragen hat und vor allem vergisst Fehler und fängt an sich selbst zu verzeihen. Man legt Labels ab und sucht sich neue, oder wird selbst zu einem. JA mit der Zeit wird es besser, alles wird besser. Bis man eines Tages aufwacht und beschließt glücklich zu sein. Und an diesem Tag fing ich zu LEBEN an!

Mittwoch, 12. Januar 2011

Ein paar harte Tage…

Kennt ihr das auch? Man kommt sich wirklich vor wie der letzte Mensch. Man lästert hinter deinem Rücken, aber das ist man ja schon gewohnt. Und auch sonst kommt man sich vor, als hätte sich jetzt endlich alles gegen einen verschworen. So und jetzt hätte man am liebsten eine Traumreise irgendwo hin wo es warm ist, weit weg. Ich meine das ganze fing ja schon mit doppelter Dosis nicht-schlafen-könnens an und ging dann mit Unwissenheit und Panik die nächsten zwei Tage weiter, aber gerade dann, wenn man denkt an hätte sich erholt und sei wieder ganz der Alte, da kommt dann die nächste Klatsche. Wam und man liegt wieder. Ich bin nicht traurig, sondern eher sauer. Vor allem auf mich. Ich habe immer gehofft und gewartet, aber bin meistens enttäuscht worden. Von anderen und von mir. Das Gefühl, es gewagt zu haben, zu hoffen, sei falsch ist wohl das Schlimmste an der Sache. Es heißt ja wer nicht wagt der nicht gewinnt, aber manchmal hab ich das Gefühl, immer wenn ich etwas wage, gewinne ich erst recht nicht. Und das ist momentan wirklich noch schlimmer, als der Vorwurf den man sich macht, wenn man etwas nicht gemacht hat…