Wenn man merkt, dass es immer kühler draußen wird und man nun eine Decke mehr im Bett benötigt, oder wenn man den Kaschmirpulli vom letzten Winter trägt, weil einem einfach gefühlmäßig danach ist, ja dann ist es Herbst. Das erste Blatt fällt einem entgegen und es erfüllt einen eine melancholische Stimmung. Man mag es nicht glauben aber der Herbst symbolisiert mehr als nur das Ende des Sommer. Es ist vielmehr der Zeitpunkt, an dem wir beginnen über das Ende nachzudenken. Während sich die Blätter gold zu färben beginnen, fragen wir uns ob nicht gerade das, die goldenen Zeit ist und das wenn sie in Kürze enden sollte, auch etwas bei uns enden wird. Wir fragen uns ob wir das Glück, das wir haben, eigentlich verdient haben. Oder wir fragen uns, ob es unser Glück da draußen überhaupt gibt? Wir fragen uns, was kommt danach? Was wird wohl sein? Ja wenn etwas endet, fragen wir uns so oft ob das was, wir haben wohl auch schnell enden könnte? Dabei vergessen wir jedoch die Tatsache, das ein Ende nicht immer schlimm sein muss. Wie auch der Herbst noch schöne Tage haben kann, während die Sonne die Blätter in goldenes Licht taucht, hat auch ein Ende etwas gutes. Es kann von dem befreien, was schwer auf uns lastet, es kann retten, wovor wir Angst haben aber es kann einen leider auch für immer von dem lösen, was uns leib und teuer ist. Ein Ende hat seine guten und seine schlechten Seiten. Und auch wenn wir dem Ende nicht immer gut entgegen sehen, weil es natürlich heißt sich von etwas zu trennen, so bedeutet es auch, dass nun etwas neues beginnen kann. Und so wie die Partner voneinander lassen, wie die Blätter es vom Baume tun, so bekommt der Mensch spätestens im Frühjahr eine neue Chance. Der Sommer mag vorbei sein, doch eins lernen wir daraus, aus dem Dunkeln und der Kälte in der Nacht, steigt die Sonne immer wieder mit Kraft heraus und genau so sollten wir es auch tun.
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Donnerstag, 16. September 2010
Herbst
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