Wir alle sind auf der Suche nach dem, was uns endlich glücklich macht. Dabei ist eigentlich egal ob er oder sie ein Ire, Schotte, Amerikaner oder Deutscher ist. Sobald der oder die vermeintlich richtige Person sich aber als Irrer oder Irre herausstellt, ist es ganz schnell vorbei. Ich verurteile ja niemanden im Vorraus, aber manchmal ahnt man als bester Freund, wenn das Glück der Freundin nicht wirklich Glück ist, sondern eher eine Fahrt in die Tiefe. Wenn es dann vorbei ist, kann man gut große Reden schwingen, am Ende jedoch nützt es gar nichts. Ich ahnte es von Anfang an, dass er ihr immer wieder weh tun wird, aber was sollte tun? Als Freund nur das Richtige, sie in allem unterstützen. Denn das tun wahre Freunde! Es ist einfach nicht meine Art mich unnötig in die Beziehungen anderer einzumischen, zumal ich das bei mir auch nicht will. Aber als er ihr dann verbieten wollte sich mit uns zu treffen platzte mir dezent der Kragen. Ich geigte ihrem Freund also einmal richtig die Meinung und damit war die Sache für mich erledigt. Da Freunde aber immer zusammen halten und alles von einander wissen, ahnte auch er, dass er wohl oder übel an uns vorbei muss, wenn er sie wirklich liebt. Nicht sehr angestrengt versuchte also ihr Irrer uns von ihm zu überzeugen. Und mehr schlecht als recht, akzeptierten wir seine Anwesenheit in unserer Runde. Nun aber wie immer im Leben hält Glück nie lange. Auch dann nicht, wenn es im Grunde keines ist. Das ganze sollte nun Schicksal oder nicht mit einem großen Knall enden. Ehrlich, langsam glaube ich wir Menschen sind entweder nicht fähig glücklich zu sein, oder einfach nur zu dämlich, die wahre Liebe zu finden, mir erging es ja im Grunde nicht anders. Aber wie das Leben einem manchmal so spielt, verwandelte sich ihr "Prinz" in einen perversen "Narr". Die Aussicht auf ihr baldiges Happy End platze dann letzten Endes mit dem endgültigen Zustand der Klarheit, die man nur dann hat, wenn man erkennt endlich erwachsen geworden zu sein. Was als Mädchen und Jungen auf der Suche begann, endete mit der Erkenntnis, dass noch viel mehr neues und besseres folgen sollte, jetzt da man selbst erst begonnen hat zu leben. Und ein altes Sprichwort sagt auch "Lieber eine Ende mit Schrecken, als eine Ende ohne Schrecken." Und genau dies wurde ihr in jener Nacht klar, als sie diesen Schrecken beendet hatte.
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Freitag, 27. August 2010
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