Gefühle sind eigentlich so eine Sache für sich. Sie melden sich immer dann wenn man sie nicht gebrauchen kann und man wird sie auch nicht so schnell los! Meine Woche die spannender nicht hätte sein können, war dabei auch nicht hilfreicher. Um so stumpfsinniger und stupider die Arbeit umso weniger denkt man dabei eigentlich, sollte man denken. Doch solche Gedanken haben eben wie gesagt auch die Angewohnheit pünktlich zu einer bestimmten Zeit zu erscheinen und dann erst nach einer gefühlten Ewigkeit weider zu verschwinden. Und je dümmer die Arbeit, umso mehr ist man denen Gefühlen ausgeliefert, die man so erfolgreich zu verdrängen versucht. Verdrängen hilft nicht musste ich mir da eingestehen. Denn haben sie dich erst einmal erwischt lassen sie dich nicht eher los bis du sie völlig aufgearbeitet hast. Aber können wir das eigentlich? Können wir uns mit unseren ganzen Gefühlen auseinander setzen? Und selbst wenn wir dazu in der Lage sind, wollen wir das überhaupt?
Auf diese Fragen gibt es wohl kaum die Alternative des Wollens, sondern eher die des Müssens! Eben bei dieser Tatschache stellt sich auch die Frage wie sollte den das Leben sonst aussehen? Das Leben besteht nun mal aus Problemen, die man lösen muss. Ob es nun die Frage ist wie man sein Leben verbringen möchte, wo man es verbringen möchte oder mit wem? Egal diese Probleme wollen alle gelöst werden, auch wenn wir das nicht gerne hören.
Meine eigenen Probleme sind da auch nicht weniger klein. Auf der Suche nach meinem richtigen Weg, beging auch ich viele Irrwege. Und tu es immer noch, zu viele meiner Meinung nach. Manche helfen sich zu entscheiden und andere helfen uns nur noch weiter in den Dsungel der Verwirrung. Und genau da drängen sich mir aber die Fragen auf, welchen Sinn das Leben denn eigentlich hat, wenn wir immer nur auf der Suche nach dem richtigen Weg oder Mister und Misses Right sind? Und sollten wir uns dann auch mit Alternativen zu Frieden geben oder wartet irgenwo das "perfekte match" auf uns? Gibt es bei all diesen Fragen überhaupt eine annehmbare Perspektive?
Suchen wir nicht alle nach dem großen L- Wort, der Liebe? Oder geben wir uns am Ende doch damit zu Frieden was wir haben und sind uns die oberflächliche Dinge im Endeffekt lieber als die wahre Liebe? Oft sind mir diese Oberflächlichkeiten wirklich lieber als wahre, tiefe Gefühle. Schließlich sind so ein paar Schuhe wesentlich unkommplizierter zu pflegen als eine Frau. Wobei ich nicht der einzige sein kann der so denkt. Oder warum sollten so viele Menschen lieber dem eigenen Genuss frönen als der wahren Liebe? Etwa weil sie, sie nicht finden, oder sie nicht suchen? Ist das etwa die Antwort? Ich glaube eher nicht. Wir sind alle ein wenig Selbstverliebt. Das ist ja auch nicht unbedingt schlecht, schließlich wären wir sonst nicht wir selbst. Aber kann dann eigentlich wahre Liebe dagegen bestehen oder ist das nur ein Vorwand zur Ausflucht aus eben diesem Verhalten? Und selbst wenn es so ist, heißt das dann dass wir nun an die wahre Liebe glauben oder jetzt doch nicht? Mir selbst ist das jetzt auch nicht mehr so wirklich klar, wo ich doch einst selbst daran geglaubt habe. Oder war das bei mir eben auch nur eine Ausflucht aus der harten und oberflächlichen Welt? Fliehen wir nur oder glauben wir tatsächlich an die wahre Liebe? Und wenns nur die zu uns Selbst ist?
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Mittwoch, 2. Juni 2010
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