Trennungen sind nicht schön, das sind sie nie. Und wenn man erst einmal erkannt hat, dass eine Trennung besser ist, sollte man dies auch auf jeden Fall durchziehen. Nicht der anderen wegen, sondern im eigenen Interesse. Manche Beziehungen sind nun mal nicht für die Ewigkeit gedacht. Und wenn man merkt man ist in einer solchen, sei es wegen Lügen oder einfach weil es nie gepasst hat, sollte man auf jeden Fall rechtzeitig die Reißleine ziehen. Erst einmal gezogen beginnt die eigentliche Talfahrt erst. Es ist dann wie im Tango, ein auf und ab. Man denkt darüber nach, ob man ihm oder ihr verzeihen soll, oder nicht. Aber nun da sie den Irren endlich in die Wüste geschickt hat, sollte sie sich nicht, nach nur einer halben Woche, schon wieder ein Kamel besorgen und ausreiten ihn zu suchen! Und dabei geht es mir nicht um meine Meinung, nein sondern um das Glück meiner besten Freundin. Wir redeten also über die momentane Lage und dass sie auf keinen Fall wieder schwach werden dürfe. N. meinte nur, dass sie jetzt definitiv nicht mehr zu ihm zurück gehen wird, aber was die Zeit im Bezug auf ihn noch bringen mag wisse sie selber nicht. Und das machte mich stutzig. Früher glaubte ich ehrlich gesagt auch nicht daran, dass sie Menschen ändern können und irgendwie tun sie es auch nicht. Ich hatte mich zwar geändert, aber irgendwie war ich immer der Selbe geblieben. Warum sollte sich also gerade der Perverse in einen zahmen Normalen verwandeln? Und noch wichtiger wollte sie das überhaupt. Schließlich gab sie ihm unzählige Chancen und bleib bei ihm obwohl sie wusste, was für ein Mensch er in Wahrheit ist. Mag sein, dass die Zeit einiges veränderte aber ihn doch nicht. Ich bin zwar auch der Meinung was die Zeit und das Schicksal, oder das woran man sonst glauben mag, bringt ist nicht abzusehen, aber das scheint mir wirklich ausgeschlossen. Dabei ist eins jedoch klar, egal was sie für ihn in dem Moment ist, ob es für ihn nur eine weitere Freundin ist, man weiß es ja nie, für sie war es die wahre Liebe. Daran jedoch sieht man, wie sehr wir uns zurück nehmen für unsere Liebe. Wir nehmen auch Dinge hin, die man nicht hinnehmen sollte. Aber heißt das, dass wir das Geschehene manchmal nur nicht wahr haben wollen? Sind wir über die Fähigkeit, Richtig von Falsch zu unterscheiden hinaus gewachsen und tun uns deshalb solche Killerbeziehungen an? Und warum trennen wir uns dann, denken aber im selben Moment wieder daran zurück zu gehen? Sind wir Masochisten oder einfach nur dumm? Mir ging es genau so, als ich erfahren hatte, dass meine Freundin mich betrogen und belogen hatte und ich mich getrennt habe. Genau an dem Moment als ich beschloss: “Es ist aus!”, wurde ich gleichzeitig wieder schwach. Sollte N. das also auch passieren? Oder gibt es einen Weg das zu verhindern? Oder ist es im Endeffekt gar nicht so schlimm wieder zurück zu rudern? Nein, ich glaube in solchen Dingen verhält es sich wie mit aufgewärmten Essen, lieber frisch als fünf mal aufgewärmt. Und genau das sollte wir uns auch zu Herzen nehmen, bevor das darunter zu leiden hat. Nur “Es ist aus!” zu sagen und es auch zu meinen ist leichter gesagt als getan!
Seiten
Dienstag, 31. August 2010
Sonntag, 29. August 2010
Ein weiterer Prinz?
Mit vierzig werden Männer anscheinend endlich einsichtig, so oder so ähnlich heißt ein altes Sprichwort aus der Gegend aus der ich ursprünglich stamme. Nur scheint dieses Sprichwort allem Urteil es sei wahr, zu trotzen. Männer suchen Frauen und Frauen suchen Männer. Das wird denk ich mal in diesem Leben nicht mehr aufhören…. Hat man endlich mal so wie B. einen gefunden, sollte man in halten!? Leichter gesagt als getan. Und weshalb? Doch nur deshalb, weil wir alle eine bestimmte Vorstellung von Beziehungen haben. Jeder von uns hat sie und nur darum sucht man doch auch so verzweifelt. Und verzweifelt ist genau das richtige Wort. Alles begann bei B. mit der Suche nach DEM RICHTIGEN. Sie ist geschieden und hat einen Sohn, da ist es doch wohl klar, dass sie nicht mehr ewig suchen will. Und als sie ihren vermeintlichen Prinzen dann endlich gefunden hat, ist sie natürlich überglücklich. Wer wäre das denn nicht? Aber wie jedes Märchen gibt es irgendetwas, dass das große Happy End stört. Nur, dass es diesmal nicht eine böse Königin ist, sondern die Prinzessin selbst. B. kam also heute zu uns nach Hause und schien so dermaßen aus dem Gleichgewicht geworfen, dass es erst einmal fast eine halbe Stunde gedauert hatte sie wieder zu beruhigen. Dann erzählte sie. Ihr Prinz, zwei mal geschieden, eine Kind und zweifacher Großvater. Allerdings wohlhabend, aber und jetzt kommt’s, seid vier Jahren enthaltsam. Ja ein Leben ohne Sex! Und daran hapert es auch. Ich denke ein Partner kann noch so toll sein, aber wenn im Bett so gar nichts läuft, oder immer nur der eine sagt, wann es passieren soll, egal ob er oder sie das ist, kann das dann funktionieren? Ich meine wie viele Beziehungen sind schon an so etwas zerbrochen? Aber das eigentliche Problem in Beziehungen dieser Art und in vor allem in diesem Fall, sind Kompromisse. Ich meine ich muss es ja wissen, schließlich bin ich ein Mensch, der so gut wie immer mit dem Kopf durch die Wand will. Aber ohne Kompromisse geht es eben einfach nicht, sonst wird man nie glücklich. Also riet ich ihr noch einmal mit ihm zu reden und das ganze langsam angehen zu lassen. Vor allem sollten sie darüber reden was sie von der Beziehung erwarten. Eins ist sogar mir als Mann klar, eine Frau will jemanden auf den sie sich verlassen kann und nicht einen der ihr zeigt wo die Küche ist. Ansonsten wird das nichts. Das 19. Jahrhundert ist jetzt endgültig vorbei und das gilt für alle! Aber im Endeffekt halte ich das Ganze nicht für wirklich zukunftsträchtig. Schließlich muss es ja passen, oder etwa nicht? Und Gefühle müssen groß sein, um etwas so zerbrechliches wie eine Beziehung zusammen halten zu können. Wenn sie das nicht sind, kann es dann eine Zukunft geben?
Samstag, 28. August 2010
Selbstzweifel
Freitag, 27. August 2010
Ein schreckliches Ende?
Sonntag, 22. August 2010
Umblättern, ein neues Kapitel?
Ich frage mich oft im Leben, wann ein Kapitel beendet ist und das Neue beginnt? Viele meinen, dass eines endet wenn man sich mit etwas neuem konfrontiert fühlt. Aber ich bin der Meinung es endet erst dann, wenn wir uns damit abgefunden haben, dass es endet oder besser bereits geendet hat. Das schlimme ist nur, dass wir das nicht immer können oder wollen. Nehmen wir den Tod eines Menschen oder seine Krankheit. Wir kennen das Ende in so einem Fall und wissen, dass ein neues Kapitel folgen wird. Warum fällt uns dann das Umblättern so schwer, wo wir doch wissen, dass unsere Geschichte noch nicht zu Ende ist? Und das wir weitermachen MÜSSEN! Aber, ist es in der Liebe nicht oft dasselbe? Wir wissen es ist zwecklos, und was folgt dann? Wir klammern! Und ich weiß es. Ich meine ich habe mich schon vor einer halben Ewigkeit von ihr getrennt und wie bei Carrie mit Big falle ich jedes Mal aus allen Wolken, wenn ich sie nur sehe. Und dann auch noch mit neuem Partner, wie frustrierend! Ich weiß, das Buch ist noch nicht fertig geschrieben. Dafür fehlte noch der langersehnte Bus, der mich zuvor überfahren und getötet hat. Aber trotz alledem kann ich irgendwie nicht los lassen und weiter blättern. Nicht mal dann, wenn es um mein Leben ginge! Aber warum nur? Kann doch nicht so schwer sein, sie konnte es ja schließlich auch und das schon eine ganze Weile. Ich auch, so dachte ich zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich erkannte sie hat jemanden neues und ich nicht! Aber mal ehrlich, es muss doch möglich sein ohne Schmerz die alten Seiten seines Buches wieder zu lesen, oder in meinem Fall einer ganzen Bücherei mit zigtausenden Büchern. Oder sind wir generell unfähig mit alten Geschichten umzugehen? Kann es sein, dass wir absichtlich klammern, nur um nicht die Geschichte fortzuschreiben und so eine Vergangenheit zu schaffen? Wenn ja, verwirrender geht es doch wirklich nicht mehr. Ist es deshalb, weil die Vergangenheit eben nicht immer so ist, wie wir sie gerne hätten und sie deshalb auch mit großer Sorgfalt verdrängen? Aber wie soll es weitergehen? Denn wie zum Henker wollen wir ein Happy End, wenn wir die Geschichte nicht weiterlesen? Am Schluss wartet sonst nur eben der und wir haben sie vertan die Chance die Geschichte zu schreiben und eines Tages zu lesen. Also loslassen und umblättern, ein neues Kapitel!?
Donnerstag, 19. August 2010
Everytime…
…ist es als wäre alles vorbei. So oft hören wir im Leben Dinge die wir nicht hören wollen. Oder wollen etwas haben was wir nicht haben können oder besitzen dürfen. Und immer ist es das selbe Spiel, was wir nicht haben können, ist das was wir uns tief in unserem Herzen für uns alleine wünschen. Die Rede ist nicht von materiellen Dingen, nein es sind vielmehr Dinge wie die Gesundheit des Großvaters oder eine innige Beziehung und Kinder, eine schöne Zukunft. Kurzum es ist Glück, dass wir uns wünschen. Es ist der hoffentlich anhaltende Zustand der Ruhe und des Wohlbefindens. Doch immer sind es die Momente schwerer Krankheit oder Depression, die diesen Zustand stören. Dabei sind Geheimnisse die schlimmsten Zerstörer des Glücks. Jeder von uns hat sie, meist mehr als genüg. Wir bewahren sie wie einen Schatz, dabei haben sie die Angewohnheit alles vernichten zu können. Doch warum behalten wir sie dann für uns, wenn wir wissen sie zerstören alles? Warum horten wir sie wie ein Schatz? Am Ende verletzten sie meist auch uns selbst. In den Situationen, in denen wir Geheimnisse haben, geben wir den Labels den Vorzug. Es sind meist Dinge wie Prestige oder die Angst ausgeschlossen zu werden. Wir wollen niemanden verletzten oder unseren Ruf nicht zerstören. Natürlich sind nicht alle diese Labels schlecht, nein schließlich verheimlichen wir oft anderen etwas um sie zu schützen. Aber am Ende ist es immer der falsche Weg. Das habe ich auch schon zu oft erfahren müssen. Aber was ist mit den Geheimnissen, die wir nur haben, weil wir uns selbst die Wahrheit nicht eingestehen können? Verletzen wir andere damit auch? Und gibt es Glück eigentlich. Ich meine ich suche so lange schon nach meinem Glück. Doch es scheint für mich wäre nur Pech vorher bestimmt! Mir scheint das langsam immer zweckloser, je mehr man zu suchen beginnt! Beim besten Willen, ich glaube nicht mehr wirklich an eine Happy End für mich….
Samstag, 14. August 2010
Die Lektion mit den Labels
Dieser Abend begann wie immer mit der Planung eines Ereignisses, dass wie bei mir nicht unüblich ins Wasser fiel, aufgrund der Umentscheidung von mir oder meinen Freunden. Doch ungewöhnlich war, dass ich an diesem Abend etwas lernen sollte, etwas sehr wichtiges. An diesem Abend war geplant auf das örtliche Fest zu gehen, und das schon sehr lange, doch meine Freunde ließen mich einfach hängen. Ich bin eigentlich nicht eifersüchtig, aber wenn meine Freunde wissen, dass auch gerne dabei gewesen wäre, dann ist das nicht nett. Vor allem wenn sie nicht einmal zum Fest gehen, sondern nur bei jemandem feiern, der nicht einmal fünf Minuten von meinem Zuhause entfernt wohnt! Ich war sauer, wirklich stink sauer! Ich hasse so etwas. Nun was soll ich jetzt machen, dachte ich mir so als ich um fast halb elf immernoch zu Hause saß. Also entschied ich mich einfach alleine zu gehen, schließlich bin ich ja alt genug um nicht auch alleine sein zu können. Das Erste, was ich auf dem Fest machen musste, um nicht völlig verrückt zu werden, war mir einen Drink zu bestellen. Und während ich da so alleine auf der klatschnassen Bank saß und mich bemitleidete, und versuchte mich zu betrinken wohl bemerkt, wurde das Ganze noch bemitleidenswerter als mich laufend Menschen, ob mir bekannt oder nicht, ansprachen und nach dem Grund meines Alleinseins fragten. Nach dem zweiten Drink hatte ich die Nase voll davon, mich über das Label der Freundschaft zu echauffieren und ich beschloss wieder zu gehen. Langsam nach Hause gehend, wurde mich die Lektion die ich wohl zu lernen hatte immer klarer. Es war die nicht anderes als die Wahrheit. Den ganzen Abend hatte ich überlegt wie ich die Sache regeln sollte. Ob über der alten Weg wohl was zu bewirken war? Über Intrigen? Nein mir wurde bewusst, dass ich mich geändert hatte und dass das nicht der richtige Weg sein konnte. War ich etwa über mich hinaus gereift? War es etwa der Alkohol oder einfach die Tatsache, dass ich wirklich etwas begriffen hatte? Noch nie hatte ich mich so erwachsen gefühlt. Und das nicht weil ich achzehn war oder Alkohol kaufen konnte, nein es war weil ich begriffen hatte das man sich nicht selbst bemitleiden muss oder sich betrauert, weil man sich getäuscht hat. Nein es war die Erkenntnis, das ich wirklich über mich hinaus gereift bin. Ich wusste endlich, was zu tun war, Die Sache ansprechen und ruhig und friedlich zu beenden. Was die Anderen dann zu tun gedenken ist dann egal, denn damit ist es dann auch vorbei. Und das war es, was ich so deutlich sah. Ich sah das etwas zu Ende ging und es fühlte sich richtig an. - Ich wusste etwas würde nie wieder dasselbe sein. Was an der Sache es auch imer war. Und egal was darraus werden sollte, dass es nicht mehr das Alte war, machte mir nun nichts mehr. Es war vorbei. Und ich war irgendwie auch froh darüber. Da wurde mir schließlich klar das ich endlich erwachsen geworden war.
Mittwoch, 11. August 2010
Der Teufel trägt nun ZARA statt PRADA
Die Menschen die mich kennen, wissen was für eine Markenfetischist ich doch sein kann, aber seid ich ZARA für mich entdeckte bin ich der Meinung, dass Mann und Frau auch in Kleidung eines weniger teuren Labels gut aussehen kann. Was nicht heißen soll, dass ich die Prada Tasche nie wieder aus dem Schrank holen werde, geschweige denn meine schönen Prada Schuhe oder der große Weekender, nein es bedeutet nur das ich einen Tipp an mich und die anderen modischen Menschen gebe! Und zwar den, dass man auch mit ZARA gut gekleidet ist. Vor allem deshalb, weil ZARA Trends aufspürt und sie schnell und günstig umsetzt. Noch ein großer, großer, riesen grooooooooooooooooooooßer Grund wäre da aber noch, dass ZARA ab nächsten Monat einen eigenen Onlinestore anbieten will. Also wenn das nicht ein Argument für die Umwelt ist. Ja ich weiß die Sachen einfliegen zu lassen ist nicht besser als alle zwei Wochen nach Paris oder New York zu fliegen, aber immer hin müssen wir dann nicht nicht mehr so viel in der Gegend herum rennen und das ist doch auch schon mal was. Shoppen geht jetzt bequem und stylisch von Zuhause aus! Viva la ZARA!
Und für alle die immer noch nicht überzeugt wären, seht euch doch diese Mode an! Die letzten beiden Outfits lege ich mir noch zu.
(mecho.com.au)
(thefashionisto.com)